Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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Mapuche in Chile im Hungerstreik

Mapuche fordern Freiheit für alle politischen Gefangenen
Antiterrorismusgesetz aus der Ära des Diktators Augusto Pinochet soll nicht auf Indigene angewandt werden
Santiago de Chile. 23 Häftlinge aus dem indigenen Volk der Mapuche haben am Montag (Ortszeit) einen Hungerstreik unter Flüssigkeitsaufnahme begonnen. 15 der beteiligten Inhaftierten sitzen im Gefängnis El Manzano in der Stadt Concepción, 515 Kilometer südlich von Santiago, und... weiter

Sanfte Strafen für Paramilitärchefs

Protest gegen Terror der Paramilitärs in Kolumbien
Haft für Verantwortliche an Massaker und Vertreibungen in Kolumbien von 39 auf acht Jahre herabgesetzt
Bogotá. Erst fünf Jahre nach der Verabschiedung des "Gesetzes für Gerechtigkeit und Frieden" zur Sanktionierung der Verbrechen demobilisierter Paramilitärs in Kolumbien sind die ersten zwei Urteile gefällt worden.  Die unter den Tarnnamen "Diego Vecino" und "Juancho Dique”... weiter

Zelaya plant Rückkehr nach Honduras

Bericht von "La Prensa": Díaz Arravillaga als Botschafter nach Berlin
Lobo-Führung verhandelt mit OAS. Protest gegen Entlassungen demokratischer Richter. Berlin akzeptiert offenbar neuen Botschafter
Tegucigalpa/Berlin. Der letzte demokratisch gewählte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, könnte in den kommenden Wochen in sein Land zurückkehren. Der Politiker der Liberalen Partei war Ende Juni vergangenen Jahres Opfer eines Militärputsches geworden. Seither ist die politische... weiter

Venezuelas Nationalgarde gegen Goldschürfer

Yanomami-Indigene
Regierung schützt Yanomami-Volksgruppe gegen illegalen Tagebau. Präsenz in südlichen Grenzregionen langfristig angelegt
Caracas. Die venezolanische Nationalgarde hat in der vergangenen Woche Medienberichten zufolge 357 illegale Camps von Goldschürfern im südlichen Yacapana-Nationalpark an den Grenzen zu Brasilien, Kolumbien und Guyana geräumt. Das Vorgehen war Teil einer Operation mit dem Namen "... weiter

Manuel Santos besucht Merkel

Menschenrechtler fordern klare Haltung der Kanzlerin. Gewerkschafter und Journalisten in Kolumbien konkret gefährdet
Berlin. Am kommenden Mittwoch wird die deutsche Bundeskanzlerin mit Juan Manuel Santos, dem zukünftigen kolumbianischen Präsidenten, zusammentreffen. Bereits im Vorfeld des Treffens forderten heute deutsche Nichtregierungsorganisationen, dass Angela Merkel die schwierige... weiter

Freiheit für Atenco-Aktivisten

Zusammenstoß von Atenco-Aktvisten mit Polizei
Gegner eines Großflughafens nahe Mexiko-Stadt nach Jahren aus Haft entlassen. Beweise waren manipuliert. Erfolg internationaler Solidarität
Mexiko-Stadt. In Mexiko sind zwölf inhaftierte soziale Aktivisten nach über vier Jahren Haft entlassen worden. Die politischen Gefangenen gehörten allesamt der "Front der Dörfer zur Verteidigung des Bodens" (FDTP) an, einem Widerstandsbündnis in San Salvador Atenco. Die Aktivisten... weiter

EU-Minderheit schürt Konflikt um Kuba

Deutscher Diplomat Volker Pellet und tschechischer Vertreter Fleismann
Osteuropäische Staaten und Deutschland drängen auf Verschärfung der Position gegenüber Havanna. Vorsicht bei Kritik an Wirtschaftslage
Brüssel. Die Politik der Europäischen Union gegen Kuba sorgt in zunehmendem Maße für Spannungen innerhalb des Bündnisses. Zwar ist es der spanischen Ratspräsidentschaft nicht gelungen, den "Gemeinsamen Standpunkt" abzuschaffen, mit dem die EU seit 1996 einen Systemwechsel in... weiter

Bereits 31 ermordete Gewerkschafter im Jahr 2010

Morde an Gewerkschaftsaktivisten haben in Kolumbien systematischen Charakter
Bogotá. In diesem Jahr wurden in Kolumbien bereits 31 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter umgebracht. Weitere 56 erhielten Drohungen von Paramilitärs, außerdem wurden vier Attentate verübt. Dies teilte der Gewerkschaftsdachverband CUT (Central Unitaria de Trabajadores) mit.... weiter

Kolumbien: Richterin flieht ins Exil

Morddrohungen nach Urteil gegen kriminellen Militär. Nachlässige Haltung der Regierung setzt Juristin Todesgefahren aus
Bogotá. Nur zwei Wochen nach dem Urteil gegen einen hochrangigen Militär haben Morddrohungen die Zivilrichterin Maria Stella Jara dazu gezwungen, Kolumbien zu verlassen. Sie hatte Anfang Juni Oberst Alfonso Plazas Vega wegen der Verschleppung von elf Zivilisten im Jahr 1985 zu 30... weiter

Staat und Milizen gegen Helfer

Staat und Milizen gegen Helfer
Polizei und Paramilitärs blockieren in Südmexiko einen Konvoi humanitärer Aktivisten
Oaxaca. Ein Konvoi mit 40 Tonnen Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern wurde am Dienstagabend im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca gewaltsam aufgehalten. Die Helfer hatten versucht in die von Paramilitärs der Organisation UBISORT eingeschlossene Gemeinde San Juan Copala zu... weiter

Anführer von indgenem Bezirk in Oaxaca ermordet

Gewalt dauert auch nach tödlichem Angriff auf Menschenrechtskarawane Ende April an
Oaxaca. Im Süden Mexikos regiert weiterhin die Gewalt. Drei Wochen nach dem Angriff auf eine Menschenrechtskarawane in der abgelegenen Region Oaxacas wurden am Donnerstag dieser Woche Timoteo Alejandro Ramírez (46) und seine Ehefrau Cleriberta Castro (36) erschossen. Ramírez galt... weiter

Mexiko: Milizen marschieren

Mexiko: Milizen marschieren
Nach tödlichem Beschuss von Menschenrechtsaktivisten: Paramilitärs inszenieren sich als Opfer. Protest in der Hauptstadt
Mexiko-Stadt. Zwei Wochen nach dem tödlichen Angriff auf eine humanitäre Menschenrechtskarawane im südlichen Bundesstaat Oaxaca sind die Attentäter weiter auf freiem Fuß. Die von der ehemaligen Staatspartei PRI kontrollierte paramilitärische Organisation UBISORT, Hauptverdächtige... weiter

Milizen in Mexiko ermorden Friedensaktivisten

Milizen in Mexiko ermorden Friedensaktivisten
Paramilitärs greifen internationalen Konvoi im Bundesstaat Oaxaca an. Zwei Teilnehmer sterben
Oaxaca. Eine Friedenskarawane aus 40 Vertretern sozialer und Menschenrechtsorganisationen ist am Dienstagnachmittag, dem 27. April 2010, im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca in einen Hinterhalt von Paramilitärs geraten. 24 Stunden nach dem Angriff wurde bestätigt, dass Beatriz... weiter

Haft für Argentiniens Expräsidenten

Haft für Argentiniens Expräsidenten
Letzter Regimechef der argentinischen Militärdiktatur verurteilt. Reynaldo Bignone muss 25 Jahre in Haft
Buenos Aires. Am Dienstag wurde Reynaldo Bignone, der letzte De-facto-Präsident der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) in Buenos Aires zu einer 25-jährigen Haftstrafe verurteilt. Im ersten von insgesamt drei gegen ihn laufenden Verfahren, ging es jedoch nicht um seine... weiter

Der lange Weg zur Gerechtigkeit

Der lange Weg zur Gerechtigkeit
Neuer Anlauf gegen das Amnestiegesetz in Uruguay
Montevideo. Noch im Oktober scheiterte das Referendum zur Anullierung des uruguayischen Amnestiegesetzes ("Ley de Caducidad"), welches Straffreiheit für während der Militärdiktatur (1973-1985) von Militär und Polizei verübte Verbechen zusichert. Nun formiert sich im uruguayischen... weiter