Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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Gleichberechtigung in Kuba

CENESEX-Präsidentin Mariela Castro
Frauenrechtsaktivistin Mariela Castro berichtet über geschlechterspezifische Rechte in Kuba: "Aktuelle Debatte ist ein Geschenk"
Bern/Berlin. Die kubanische Wissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Mariela Castro hat am  Dienstag im schweizerischen Bern über den Kampf um die geschlechtliche Gleichberechtigung in Kuba referiert. Die Direktorin des Kubanischen Nationalen Zentrums für Sexualerziehung (... weiter

Debatte in Mexiko nach Mord an Migranten

Hilfe oder Teil des Problems? - Militarisierung von Tamaulipas
Massaker im Nordosten des Landes: Ehemalige Polizeieinheit verantwortlich. Staat tief in Verbrechen verstrickt
Mexiko-Stadt. Im mexikanischen Tamaulipas wurden letzte Woche die Leichen von 72 ermordeten Migranten aufgefunden. Für das Massakers im Nordosten des Landes verantwortlich zeichnet sich das Drogenkartell der Zetas. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Spezialeinheit der... weiter

Prozess gegen Geheimdienstler

Bogotá. Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft kündigte am Freitag Prozesse gegen 11 Mitarbeiter des kolumbianischen Geheimdienstes DAS an. Ihnen wird vorgeworfen, tausende Personen ohne Rechtsgrundlage telefonisch überwacht zu haben. Neben Journalisten und... weiter

Santos schweigt zu Mord an Aktivistin

Fordert Untersuchung: Abgeordneter Iván Cepeda
Auch Kolumbiens neue Regierung setzt Militärpolitik von Expräsident Uribe fort. Weitere Massengräber im Süden des Landes entdeckt
Bogotá. Die Regierung des neuen kolumbianischen Präsidenten Manuel Santos schweigt beharrlich zu dem Mord an der Menschenrechtsaktivistin Norma Irene Pérez. Die Aktivistin hatte auf die Massengräber in der Region La Macarena hingewiesen, in denen circa 2000 anonyme Leichen... weiter

Venezuela setzt Aufarbeitung des Caracazo fort

Anklageerhebung gegen ehemaligen Polizeikommandanten. Prozesse gegen ehemalige Minister und Militärs stehen aus
Caracas. Die Staatsanwaltschaft von Venezuela erhebt Anklage gegen den ehemaligen Kommandanten der Polizei von Groß-Caracas. José Rafael León Orsoni wird vorgeworfen, mitverantwortlich für die blutige Niederschlagung des "Caracazo" genannten Volksaufstandes im Februar 1989 zu sein... weiter

Venezuela: Kritik an Gewalt in Medien

Müsste auch in Deutschland mit Ärger rechnen: Miguel Henrique Otero
Debatte geht nach Disput mit Tageszeitung El Nacional weiter. Deutsche Medienschaffende unterstützen Position venezolanischer Regierung
Caracas/Berlin. In Venezuela setzt sich die Debatte um die Berichterstattung über Gewalt fort. Nach Informationen unseres Partnerportals venezuelanalysis.com hob ein Gericht in der Hauptstadt Caracas bereits Ende vergangener Woche ein generelles Verbot von Gewaltdarstellungen in... weiter

Klage gegen Uribe am IGH

Ex-Präsident Uribe soll Friedensgemeinde gefährdet haben. Kolumbianische Repräsentantenkammer verweigert Untersuchung
Bogotá. Gegen den ehemaligen Präsidenten Kolumbiens, Álvaro Uribe, wird in wenigen Tagen eine erste Anklage beim Internationalen Gerichtshof (IGH) eingereicht. Dies kündigten der  Abgeordnete Iván Cepeda und seine Partei Polo Democrático an. Uribe wird in der Klage beschuldigt... weiter

Massengrab in Honduras entdeckt

Tegucigalpa. Nach Angaben des Komitees der Familien von Verhafteten und Verschwundenen in Honduras wurde in dem mittelamerikanischen Land ein Massengrab entdeckt. Das Grab soll etwa 100 Leichen von Personen enthalten, die in den letzten drei Monaten verschwunden sind. Berta Oliva... weiter

Kritik an Zunahme von Gewalt in Honduras

Bertha Oliva vor den Bildern von Opfern politischer Morde
Menschenrechtsorganisationen: Amtierende De-facto-Regierung nicht unterschätzen. Justiz wird manipuliert. Andauernde Konflikte an Universität
Tegucigalpa. Vorsitzende des Komitees der Familienangehörigen von Festgenommenen und Verschwundenen in Honduras (Cofadeh), Bertha Oliva, hat davor gewarnt, das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen unter der De-facto-Regierung des konservativen Unternehmers Porfirio zu... weiter

US-Regierung drängte auf Geiselmord

Geiselmord "jetzt ansprechen": Telegramm an die US-Botschaft in Montevideo
Geheimdienstpapiere: Nixon-Führung wollte in Uruguay gefangene Rebellen ermorden lassen, um einen Agenten zu retten. Schlaglicht auf aktuelle Konflikte
Washington/Montevideo. Die US-Regierung hat nach der Entführung ihres Agenten Daniel Mitrone durch Mitglieder der Organisation MLN-Tupamaros 1970 in Uruguay darauf gedrängt, gefangene Rebellen zu ermorden. Das geht aus Regierungs- und Geheimdienstdokumenten hervor, die mit Hilfe... weiter