Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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Klage gegen Uribe in Spanien

Plakat gegen Uribe
20 Fälle von Bespitzelungen auf der iberischen Halbinsel. Menschenrechtler fordern Prozess
Bogotá. Am vergangenen Dienstag haben zwei kolumbianische Flüchtlinge bei einem Gerichtshof in Madrid Klage gegen den Ex-Präsidenten ihres südamerikanischen Herkunftslandes, Álvaro Uribe, eingereicht. Die Kläger beschuldigen Uribe, für die Bespitzelung von mindestens 20 Menschen... weiter

Todesschwadrone in Honduras

Tegucigalpa. Die honduranische Menschenrechtsaktivistin Bertha Oliva hat am Freitag das Wiedererstarken von Todesschwadronen in Honduras beklagt. Gegenüber der salvadorianischen Tageszeitung Co Latino erklärte Oliva, dass paramilitärische Gruppen gezielt gegen Mitglieder der... weiter

"EU-Geld schürt Gewalt in Honduras"

Tirza Flores Lanza
Juristin Flores Lanza erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesregierung und GTZ. Richterin berichtet in Berlin von Repression unter De-facto-Führung
Berlin. Die honduranische Richterin und diesjährige Trägerin des Hans-Litten-Preises der deutschen Juristenorganisation VDJ, Tirza Flores Lanza, hat schwere Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung und die EU erhoben. Mit ihrer zunehmenden Unterstützung für die De-facto-... weiter

General mit Verzögerungstaktik

General Rito Alejo del Río
Enthauptungsprozess in Kolumbien: Diskreditierungskampagne gegen Ankläger. Zahlreiche Hinweise auf Verbindungen zu Paramilitärs
Bogotá. Am vergangenen Mittwoch fand in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá der jüngste Verhandlungstag im Prozess gegen den General a.D., Rito Alejo del Río, statt. Er wird beschuldigt, verantwortlich für die Enthauptung des Bauern Marino López im Jahr 1997 zu sein. Bei der... weiter

Gewerkschafter in Kolumbien bedroht

Deutliche Worte: Eines der Flugblätter der Paramilitärs
Rechtsextreme Paramilitärs kündigen "Säuberungsoperationen" gegen Arbeiterverbände an. Gewalt forderte bereits Opfer
Bogotá. Mehrere führende Funktionäre der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal haben erneut Morddrohungen erhalten. In mehreren Flugblättern, die in der vergangenen Woche in der westkolumbianischen Stadt Bugalagrande verteilt wurden, kündigt der paramilitärische... weiter

Peru: Kampagne gegen Bergbau

Festgenommen und misshandelt: Polizei und Sicherheitsdienst gegen Demonstranten
Internationale Kampagne klagt Menschenrechtsverletzungen im Norden des Landes an. Regierung fördert dennoch weiter die Großindustrie
Lima. Sie wollen keinen Bergbau in ihrer Region. Die Forderung von Tausenden Einwohnern im Norden Perus ist provokant. Immerhin erzielt Peru mehr als 60 Prozent seiner Exporterlöse aus dem Bergbau, Kupfer und Gold sind führend. Doch die Projekte hinterlassen irreversible... weiter