Nachrichten (Alle Länder, Militär)

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Militär hat in Bolivien die Kontrolle übernommen, Evo Morales erreicht Mexiko

Landesweit Proteste gegen den Putsch. Soldaten und Polizisten gehen massiv dagegen vor. Morales: "Mexikos Regierung hat mein Leben gerettet"
La Paz. Aus Protest gegen den Einsatz des Militärs zur Niederschlagung der Proteste gegen den erzwungenen Rücktritt von Evo Morales ist Boliviens Verteidigungsminister Javier Zavaleta zurückgetreten. Seine Regierung habe niemals den Einsatz militärischer Gewalt gegen die... weiter

Evo Morales im Asyl in Mexiko, Proteste und Gewalt nach Putsch in Bolivien

Regierungen in Lateinamerika kritisieren den Staatsstreich und rufen zur Beendigung der Gewalt auf
La Paz. Der frühere Päsident von Bolivien, Evo Morales, hat das Asyl-Angebot der mexikanischen Regierung angenommen und befindet sich bereits außer Landes. "Sein Leben und seine Integrität sind sicher", erklärte Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard. Ein Flugzeug der mexikanischen... weiter

Institut für Menschenrechte in Chile zieht Bilanz der Repression

Regierung soll endlich Details über die Opfer und Todesumstände bekannt geben. Bewohner von Arbeitervierteln organisieren Selbsthilfe und politische Versammlungen
Santiago. Nach Daten des Nationalen Instituts für Menschenrechte (INDH) in Chile vom 28.Oktober sind seit Beginn der Proteste vor rund zehn Tagen bislang 120 gerichtliche Schritte wegen Menschenrechtsverletzungen eingeleitet worden. Darunter fünf wegen Mordes durch Polizei oder... weiter

"Chile ist aufgewacht": Größte Proteste in Geschichte des Landes, Minister entlassen

Reformen und Kabinettsumbau sollen Proteste beruhigen. Zunehmender Teil der Bevölkerung fordert Rücktritt des Präsidenten
Santiago de Chile. Chiles Präsident Sebastián Piñera versucht, angesichts der größten Massenproteste in der Geschichte des Landes die Lage mit einer Reihe von Zugeständnissen zu beruhigen. Allein in der Hauptstadt Santiago waren am Freitag mehr als 1,2 Millionen Menschen auf die... weiter

Piñera kann Chile nicht beruhigen, bislang offiziell 15 tote Regierungsgegner

Proteste haben das ganze Land erfasst. Zugeständnisse können Bevölkerung nicht beschwichtigen. Brutale Repression durch Armee und Polizei
Santiago de Chile. In Chile geht die Regierung von Präsident Sebastián Piñera mit zunehmender Härte gegen die andauernden Sozialproteste vor. Angefangen hatten sie Ende letzter Woche mit Demonstrationen und Aktionen von Schülern gegen die Erhöhung der U-Bahn-Preise in der... weiter

Chile: Aufstand gegen Piñera, Panzer auf den Straßen, Ausnahmezustand ausgeweitet

Santiago. Trotz des von der Regierung in den Städten Santiago, Concepción und Valparaíso sowie in weiteren Regionen des Landes verhängten Ausnahmezustands werden die Proteste in Chile immer stärker. Diese waren vergangene Woche auf Grund der Erhöhung der Nahverkehrspreise in der... weiter

Chile: Ausnahmezustand in der Hauptstadt, Regierung nimmt Erhöhung der Metro-Gebühren nach Protesten zurück

Präsident setzt Militär gegen Schülerproteste ein. Zahlreiche Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert. Gewerkschaft ruft zum Generalstreik auf
Santiago. Nachdem der Konflikt um die Erhöhung der Ticketpreise für die U-Bahn in Chiles Hauptstadt Santiago immer weiter eskalierte und nicht unter Kontrolle zu bringen war, musste Präsident Sebastián Piñera einen Rückzieher machen:  Am Samstagabend erklärte er in einer landesweit... weiter

Nach Deal mit Indigenen: Verhaftungswelle gegen Oppositionelle in Ecuador

Regierungskritiker und Journalisten inhaftiert, zahlreiche Hausdurchsuchungen. Was bringt das Abkommen mit Präsident Moreno?
Quito.In Ecuador ist es nach einer vorläufigen Einigung zwischen der Regierung von Präsident Lenín Moreno und dem einflussreichen Indigenen-Dachverband Conaie zu einer Verhaftungswelle gegen Oppositionspolitiker und regierungskritische Journalisten gekommen. Beobachter sehen in... weiter