Nachrichten (USA, Umwelt)

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UN-Experte: Corona nicht als Vorwand für Verwässerung von Umweltstandards missbrauchen

Industrielle Landwirtschaft, illegaler Handel mit Wildtieren, Entwaldung und andere Arten der Umweltzerstörung erhöhen Risiko von Pandemien
Genf. David Boyd, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte und Umwelt, diagnostiziert eine aktuelle globale Umweltkrise. Angesichts dessen sei es "unvernünftig, unverantwortlich und gefährlich", dass manche Länder die Covid-19-Pandemie als Vorwand nutzten, um ihre... weiter

Schon 109 Tote nach Explosion von illegaler Pipeline in Mexiko

Mexikos Präsident López Obrador verspricht Hilfe und stellt Plan vor. Investigative Journalistin hatte illegale Geschäfte aufgedeckt
Hildago, Mexiko. Die Anzahl der Opfer nach der Explosion einer illegalen Pipeline in der Gemeinde Tlahuelilpan im zentralmexikanischen Bundesstaat Hidalgo ist auf 109 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Mindestens 44 Opfer würden in Krankenhäusern behandelt.... weiter

Argentinien: Bürgerprotest gegen US-finanziertes Bauvorhaben

In der Region bestehen starke Zweifel, was tatsächlich hinter dem Projekt steckt. "Humanitäre Hilfseinrichtung" nur eine Tarnung für US-Militärbasis?
Neuquén.In der argentinischen Provinz Neuquén protestieren Bürger gegen ein neues Katastrophenschutz-Zentrum. Besondere Ablehnung provoziert der Umstand, dass der Bau von den USA finanziert werden soll. Die Bürger sehen darin einen Souveränitätsbruch, die Regierung eine großzügige... weiter

Enttäuschung in Lateinamerika über Austritt der USA aus Klimaabkommen

Kritik an Rückzug aus Übereinkommen von Paris. Präsident von Costa Rica: Eines der Länder mit den größten Treibhausgasemissionen leugnet Verantwortung
Buenos Aires et al. Nach der Aufkündigung des Pariser Klimaabkommens seitens der USA zeigten sich lateinamerikanische Regierungen enttäuscht. Argentiniens Regierung bedauerte Donald Trumps Beschluss "zutiefst" und bekräftigte, zu den eigenen Verpflichtungen zu stehen, gegen den... weiter

US-Entwicklungshilfe nur mit Saatgut von Monsanto

US-Regierung koppelt Entwicklungshilfe an Kauf von gentechnisch verändertem Monsanto-Saatgut. Bauernorganisationen demonstrieren vor US-Botschaft
San Salvador. Die Regierung der USA hat die Auszahlung von Entwicklungshilfe aus dem Millenium-Challenge-Fonds in Höhe von 277 Millionen US-Dollar davon abhängig gemacht, dass El Salvador gentechnisch verändertes Mais-Saatgut von Monsanto kauft. Aus der Sicht des... weiter

Etappensieg für Chevron in den USA

New York. Der US-Ölkonzern Chevron hat einen Etappensieg im Streit um die Verschmutzungen in Ecuador errungen. US-Bundesrichter Lewis A. Kaplan aus New York bescheinigte, dass das Urteil aus Ecuador nicht rechtmäßig zustande gekommen sei. Er warf Anwälten aus den USA und Ecuador... weiter