Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Polizei in Kolumbien erhält Elektroschock-Pistolen

Taser sollen Zahl der Todesopfer verringern. UNO hatte die Waffen zu Folterinstrumenten erklärt. Opposition befürchtet Missbrauch gegen Protestbewegung
Bogotá. Die Polizei in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá (MEBOB) wird bei ihren Einsätzen nach eigenen Angaben demnächst Elektroschock-Pistolen benutzen. Laut dem Kommandeurs der MEBOB sollen 300 dieser als Taser bekannten Waffen in der Hauptstadt Kolumbiens eingesetzt werden.... weiter

Paramilitärs dienen Bergbaukonzernen in Kolumbien

Studie der Friedensorganisation PAX belegt Zusammenarbeit von Drummond und der Glencore-Tochter Prodeco mit Paramilitärs und über 3.000 Morde
Utrecht. Die Kohleunternehmen Drummond und Prodeco in Kolumbien sollen Paramilitärs bezahlt und Informationen mit ihnen ausgetauscht haben, um gegen Gewerkschafter und Bergbaugegner vorzugehen. Dies geht aus der Studie "The Dark Side of Coal" (Die dunkle Seite der Kohle) hervor,... weiter

US-Militärhilfe fördert extralegale Hinrichtungen

Studie: Truppen mit US-Militärausbildung stärker in Hinrichtungen involviert als andere. Insgesamt über 5.763 Fälle von "falsos positives" in Amtszeit von Uribe
Bogotá. Eine Untersuchung der internationalen Menschenrechtsorganisation "Koordinationsstelle Kolumbien-Europa-USA" (CCEEU) hat nachgewiesen , dass die im Rahmen des Plan Colombia geleistete US-Militärhilfe von 2002 bis 2010 zu einem "signifikanten Anstieg" von statistisch... weiter

FARC und Regierung einig bei Umgang mit Opfern

Kolumbianische Guerilla erkennt Mitverantwortung für Menschenrechtsverbrechen an. Opfervertreter sollen direkt an Verhandlungen beteiligt werden
Havanna/Bogotá. Die kolumbianische Regierung und die Guerillaorganisation FARC haben am Samstag eine Erklärung über den Umgang mit den Opfern des bewaffneten Konfliktes vorgestellt. Das Thema der Konfliktopfer war der fünfte Punkt auf der gemeinsamen Agenda. In dem Dokument... weiter

Kolumbien: Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Gericht wertet Mord an Gewerkschafter in Nestlé-Unternehmen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Tat von Geheimdienst und Paramilitärs
Bogotá. Der Strafgerichtshof von Bogotá hat unlängst den Paramilitär Hever Ovido Neiro Bello (Kampfname El Abogado – der Anwalt) als Mittäter
 bei der Ermordung des kolumbianischen Gewerkschaftsführers Luciano Romero Molina verurteilt und die Tat als "Verbrechen gegen die... weiter

Kolumbien: Erneut grausame Morde in Buenaventura

Zwei neue Leichen gefunden. Militarisierung hat Paramilitärs nicht vertrieben. Anwohner gründen "humanitäre Zone" in ihrem Viertel
Buenaventura. Der 16-jährige Carlos Angarita ist am vergangenen Sonntag in der Hafenstadt Buenaventura zerstückelt worden. Die Behörden hatten außerdem am Freitag die Leiche des 22-jährigen Josué Figueroa gefunden, dem die Kehle mit einer Machete durchgeschnitten worden war.... weiter

Kolumbien: Folterhäuser in Buenaventura entdeckt

Krise durch Paramilitär-Gewalt in Buenaventura. Bevölkerung weist auf den Hafenausbau als Hintergrund hin
Buenaventura, Kolumbien. Die Polizei hat in der pazifischen Hafenstadt Buenaventura vier Häuser gefunden, in denen Paramilitärs Menschen bei lebendigem Leib zerstückelt haben. Fast ein Dutzend Körperteile sind außerdem in den letzten Wochen am Strand entdeckt  worden. Über... weiter