Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Kolumbien gedenkt Massaker im Justizpalast vor 30 Jahren

Skepsis gegenüber der Bitte um Vergebung von Santos. Straflosigkeit dauert an. Betroffene fordern Anhörung von Ex-Präsident Belisario Betancur
Bogotá. Am Gedenktag an die Opfer der Justizpalasterstürmung durch das Militär vor 30 Jahren haben die Angehörigen der Verschwundenen gefordert, den "Pakt des Schweigens" zu beenden. Dieser Pakt bestehe innerhalb der Machtkreise bis heute, um die Wahrheit über die Verbrechen zu... weiter

Aufmarsch von Paramilitärs in Urabá-Region in Kolumbien

Sorge wegen Vormarsch rechtsgerichteter Milizen. Hunderte Bewaffnete stoßen ohne Reaktion der Streitkräfte vor. Menschenrechtler besorgt
Bogotá. In der nordwestlichen Region Urubá in Kolumbien sind nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen paramilitärische Gruppen vorgestoßen und haben weitgehende Gebiete besetzt. Die rechtsgerichteten Milizen seien in vier Gruppen in die Jiguamiandó-Zone im nordwestlichen... weiter

Volkstribunal gegen transnationale Konzerne in Kolumbien

Betroffene von Bergbau klagen Konzerne wegen Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen, Drohungen gegen die Bevölkerung und Umweltschäden an
Riohacha, Kolumbien. Am 3. und 4. Oktober haben Indigene, Bauern und Afrokolumbianer aus dem Distrikt La Guajira im äußersten Nordosten Kolumbiens ein Volkstribunal gegen Transnationale Konzerne abgehalten. Unterstützt wurde das Tribunal von zahlreichen kolumbianischen... weiter

Hohe Paramilitärs in Kolumbien aus Haft entlassen

Anführer paramilitärischer Gruppen werden unter Anwendung von Sondergesetz freigelassen. Kritiker beklagen Amnestie für Gewaltverbrechen
Bogotá. Nach acht Jahren Haft im Gefängnis La Modelo ist am 16. September mit Úber Bánquez Martínez, alias Juancho Dique, ein weiterer Paramilitärführer freigekommen. Obwohl Martínez für die Anordnung und Durchführung von elf Massakern an der Zivilbevölkerung verurteilt worden ist... weiter

Paramilitär belastet El Cerrejón und Ex-Gouverneur in Kolumbien

Betreiber des Kohlebergwerks El Cerrejón erneut in der Kritik. Ex-Gouverneur von La Guajira soll paramilitärische Truppen angeführt haben
Bogotá. Der kolumbianische Paramilitärführer Arnulfo Sánchez González, der seit 2010 in den USA wegen Drogenhandels inhaftiert ist, hat aus dem Gefängnis heraus den früheren Gouverneur von La Guajira, Juan Francisco Gómez, beschuldigt, Führer der Paramilitärs in der Region gewesen... weiter