Nachrichten (Kolumbien)

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Wahlkampf in Kolumbien: Gewalt bedroht demokratischen Prozess

Bewaffnete Gruppen schüchtern Wähler ein und behindern fairen Wahlkampf. Über 60 Prozent der Kommunen betroffen. Präsidentschaftskandidaten verurteilen Einflussnahme
Bogotá. Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien warnen Kontrollbehörden und Wahlbeobachter vor Drohungen bewaffneter Gruppen gegen Wählerinnen und Wähler in Hunderten Gemeinden des Landes. Bei einem am vergangenen Donnerstag vom Magazin Cambio veranstalteten Forum... weiter

Folter und Entführung: Überlebende Fischer in Ecuador erheben Vorwürfe gegen USA

Boote wurden im Pazifik von Drohnen und einem US-Flugzeug attackiert. Betroffene berichten von Fesselung, Schlägen und fehlender Versorgung. UN-Ausschuss fordert Aufklärung
Quito. Am 19. Januar hat Roxana Mero die letzte Nachricht ihres Ehemanns, Kapitän Carlos Mero, erhalten. In einem Notruf meldete er kurz darauf, dass ein US-Flugzeug, ein blaues Patrouillenboot und zwei Drohnen die Fiorella, das von ihm geführte ecuadorianische Schiff, umkreisten.... weiter

Konferenz in Kolumbien legt Ausstiegsplan aus Öl, Gas und Kohle vor

Geplant sind ein wissenschaftliches Panel und engere Abstimmung. Staaten sollen nationale Pläne erarbeiten
Santa Marta. Die erste Internationale Konferenz für den Übergang über fossile Brennstoffe hinaus ist am Mittwoch zu Ende gegangen. An dem Treffen nahmen Vertreter aus 56 Ländern, Delegationen der Europäischen Union, insgesamt mehr als 1.500 Teilnehmende sowie 13 Interessengruppen... weiter

Konferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Treffen findet außerhalb der UN-Klimaverhandlungen statt. Einberufen von Kolumbien und den Niederlanden. 56 Länder und über 2.600 Organisationen vertreten
Santa Marta. Seit Freitag findet in Santa Marta die Erste Internationale Konferenz für den Übergang über fossile Brennstoffe hinaus statt, ein Treffen, das von Kolumbien und den Niederlanden einberufen worden ist und Vertreter aus 56 Ländern sowie mehr als 2.600 Organisationen... weiter

"Schädlicher" Schutz für Investoren torpediert Klimapolitik im Globalen Süden

Europäische Investoren führen die meisten Klagen. Deutschland ganz vorn. Kolumbien kündigt Ausstieg aus dem Investitionsschutzsystem an
Bogotá. Eine Studie europäischer Organisationen hat das System der Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS) als "schädlich" und als zentrales Hindernis für den Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft identifiziert. Das ISDS ermöglicht es Konzernen, Staaten zu verklagen, wenn diese... weiter

Barcelona-Gipfel der Progressiven: Lateinamerikas Präsidenten treten für Kuba und gegen Kriege ein

Aufruf zu Dialog im Nahen Osten, Abrüstung weltweit und Selbstbestimmung
Barcelona. Progressive politische Kräfte haben letzte Woche bis zum Wochenende in der katalanischen Hauptstadt getagt. Dabei spielten lateinamerikanische Politiker und Regierungsoberhäupter eine zentrale Rolle. Ziel war es, Alternativen zu den weltweit erstarkenden ultrarechten... weiter

Kolumbiens Präsident Petro will Ecuadors Präsident Noboa anzeigen

Noboa wirft Petro Nähe zur Mafia vor. Petro weist Vorwürfe zurück und verstärkt Grenzschutz
Bogotá/Quito. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat eine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen seinen ecuadorianischen Amtskollegen Daniel Noboa angekündigt. Noboa hatte im Interview mit der kolumbianischen Zeitung Semana gesagt, dass Petro "mit der Mafia Merengue tanzt". Das... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Streit eskaliert: Ecuador erhöht Zölle auf 100 Prozent, Kolumbien zieht nach

Quito begründet den Schritt mit Sicherheitslage an der Grenze. Hintergrund könnte Äußerungen von Petro über Glas sein. Branchen warnen vor Einbruch des Handels
Quito/Bogotá. Ecuador erhöht die Zölle für aus Kolumbien importierte Güter ab dem 1. Mai 2026 von 50 auf 100 Prozent. Diese Maßnahme kommunizierte die ecuadorianische Regierung am Donnerstag. Nur einen Tag später teilte die Regierung von Gustavo Petro mit, dass sie die Zölle für... weiter