Nachrichten (Alle Länder, Wirtschaft)

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IWF und Weltbank sagen Hilfe für Venezuela nach Erdbeben zu

Interimsregierung kündigt Unterstützung von IWF und Weltbank an. Nach den Rettungsarbeiten rückt der Neuaufbau in den Fokus
Caracas. Laut der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodríguez wird der Internationale Währungsfonds (IWF) Hilfen und Kredite in Höhe von 200 Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau nach den Erdbeben vom 24. Juni bereitstellen. Das Geld solle in einen eigens dafür... weiter

Milei wirbt in Argentinien um Big Tech und KI-Firmen

Federico Sturzenegger wird von Präsident Milei als Deregulierungsminister vereidigt
Geplant sind Sonderrechte für KI-Zentren in Patagonien. Dazu kommen Steuervorteile für große Investoren
Buenos Aires. Nach Plänen der Regierung in Argentinien sollen Firmen, die mit künstlicher Intelligenz und ohne menschliches Eingreifen operieren, von möglicher Haftung freigesprochen werden. Der argentinische Minister für Deregulierung und Staatstransformation Federico Sturzenegger... weiter

Wie Argentinien mit Super-RIGI Großinvestoren anlocken will

US-Milliardär Peter Thiel unterstützt Javier Mileis Wirtschaftspolitik. Kritik befürchtet Einfallstor für Ungleichheit und Umgehung der Demokratie
Buenos Aires. In den nächsten Tagen soll das Parlament über ein neues Investitions-Förderprogramm abstimmen: das Super-RIGI soll Großinvestoren ins Land holen. Für einen Zeitraum von fünf Jahren können dann Firmen, die mindestens eine Milliarde US-Dollar investieren, am... weiter

Trotz laufender Gespräche neue US-Sanktionen gegen Kuba

Staatliche Firmen aus dem Finanz-, Rohstoff- und Industriesektor betroffen. ExxonMobil darf Kuba wegen Enteignungen nach 1959 verklagen
Havanna/Washington. Die US-Regierung hat am Dienstag die Schwiegertochter von Ex-Präsident Raúl Castro und fünf kubanische Staatsunternehmen mit Sanktionen belegt, darunter drei dem Militärkonglomerat Gaesa zugehörige Institutionen. Betroffen sind unter anderem das... weiter

Argentiniens Arbeitsmarkt schrumpft, Reallöhne sinken

Finanzsektor legt zu. KI-gesteuerte Firmen rücken näher. Opposition warnt vor Einfluss von Palantir
Buenos Aires. In Argentinien wächst in der Bevölkerung der Unmut gegen Präsident Javier Milei. Der Verlust von Arbeitsplätzen, sinkende Reallöhne sowie die zahlreichen Korruptionsskandale in seinem Umfeld lassen seinen Rückhalt in der Bevölkerung immer weiter schwinden. Trotzdem... weiter

Kubas Parlament billigt weitreichende Wirtschaftsreformen

Private Banken und Firmen mit über 100 Mitarbeitern werden erlaubt. Das staatliche Außenhandelsmonopol entfällt. Ziel sei der "Erhalt des Sozialismus"
Havanna. Die kubanische Nationalversammlung hat am Donnerstag ein Paket aus 176 Maßnahmen einstimmig gebilligt. Zuvor hatte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) die Reformen bereits am Mittwoch in einer außerordentlichen Sitzung genehmigt. Die ungewöhnlich... weiter

Schweizer Parlament lehnt Mercosur-Freihandelsabkommen ab

Linke und Bauern bringen den Efta-Pakt mit Mercosur ins Wanken. Streitpunkte sind Klima, Umweltschutz und Agrarmarkt
Bern. Die Schweizer Regierung hat im Nationalrat eine unerwartete Niederlage erlitten. Mit 96 zu 86 Stimmen bei neun Enthaltungen lehnte die große Parlamentskammer am Mittwoch das Mercosur-Abkommen ab. Ja-Stimmen kamen von der neoliberalen, bürgerlichen Partei FDP und der grün-... weiter

Indigene Proteste stoppen deutsch-schweizerische Chemiefabrik in Mexiko

Nach einer Demonstration blockieren Anwohner alle Zufahrten zum Werk in Topolobampo, Sinaloa. Umweltministerium prüft Schäden und Genehmigungen
Sinaloa. Indigene Gemeinden der Mayo-Yoreme haben alle Zufahrtsstraßen zu einer im Bau befindlichen Chemiefabrik im nordmexikanischen Sinaloa blockiert. Sie verhindern damit den Transport von Baumaschinen und den Zugang von Personal zur Ammoniakfabrik in der Bucht von Ohuira, einem... weiter

Kuba kündigt weitreichende Reformen der Wirtschaft an

Vorbild sind China und Vietnam. Viele Auflagen für Privatfirmen sollen fallen. Im Staatsapparat ist Stellenabbau geplant
Havanna. Kubas Staatschef Miguel Díaz-Canel hat am Freitag in einem Gespräch mit kubanischen Journalisten weitreichende Wirtschafts- und Sozialreformprogramme angekündigt. Das Paket umfasst Maßnahmen in mehr als 20 Bereichen und muss noch vom Politbüro der Kommunistischen Partei... weiter

Mehr Kinderarbeit, mehr Armut, mehr Proteste in Ecuador

Vertrauen der Finanzmärkte ist gewachsen. Bevölkerung profitiert nicht davon. Gewerkschaften protestieren gegen die Wirtschaftspolitik
Quito. Die ecuadorianische Regierung betont derzeit die Verbesserung ökonomischer Indikatoren und spricht von einer Stabilisierung der nationalen Wirtschaft. Viele Ecuadorianer:innen beklagen jedoch steigende Lebenshaltungskosten und eine ausbleibende Verbesserung ihres... weiter