Nachrichten (Alle Länder, Soziales)

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Arme Haitianer als Requisit?

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Debatte um Modefotos in Haiti wirft Schlaglicht auf Missbrauch humanitärer Hilfe durch Akteure in Industriestaaten
New York/ Jacmel, Haiti. Eine in Haiti entstandene Bildserie der Frühjahrs- und Sommerkollektion der US-amerikanischen Modemarke Donna Karan New York (DKNY) sorgt für anhaltende Kritik. Auf einem der Bilder des renommierten Fotografen Russel James ist das brasilianische Model... weiter

UNO lobt Boliviens Armutsbekämpfung

Entwicklung der Armut 2005 bis 2009
In den letzten Jahren haben 1,4 Millionen Menschen in dem Andenstaat die Armut hinter sich gelassen. Rückgang gegen den Trend in Lateinamerika
La Paz. Seit dem Regierungsantritt der Bewegung zum Sozialismus (MAS) im Frühjahr 2006 gibt es in Bolivien immer weniger Armut. Dies geht aus einem diese Woche in La Paz vorgestellten Zwischenbericht zur menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen (UNO) hervor. "Die letzten... weiter

Guatemala gründet Ministerium gegen Armut

Regierung will gegen weit verbreitete Unterernährung vorgehen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Guatemalas gilt als arm
Guatemala-Stadt. Der guatemaltekische Kongress hat am vergangenen Dienstag der Bildung eines Ministeriums zur sozialen Entwicklung zugestimmt. Dieses hat die Aufgabe, Vorschläge und Lösungen zur Armutsreduktion auszuarbeiten, berichtet der Nachrichtensender Telesur. Es wird das... weiter

Venezuela kontrolliert Preise für Medikamente

Zweite Phase des "Gesetzes für gerechte Kosten und Preise" eingeleitet. Über 1.000 Arzneimittel auf neuer Liste
Caracas. Die venezolanische Verbraucherschutzbehörde Indepabis hat in der vergangenen Woche die Höchstpreise für 1.144 Medikamente festgesetzt. Mit der Liste, die nun veröffentlicht wurde, ist die zweite Phase des "Gesetzes für gerechte Kosten und Preise" eingeleitet worden.... weiter

Dürre bedroht 2,5 Millionen Mexikaner

Mexiko-Stadt. Mexiko ist von der schwersten Dürrekatastrophe seit 70 Jahren betroffen. Falls Hilfsmaßnahmen ausbleiben, laufen 2,5 Millionen Mexikaner Gefahr, Opfer einer akuten Hungerkrise zu werden, warnt Emilio Romero Polanco von der Autonomen Universität Mexikos (UNAM). Nach... weiter

Brasilien: Protest gegen Räumung von Armenviertel

Protest gegen Zwangsräumung Pinheirinho
Polizeiaktion ruft Widerspruch in dem südamerikanischen Land und im Ausland hervor. Kundgebung vor Botschaft in Berlin
São Paulo/Berlin. In mehreren Städten in Brasilien und im Ausland ist es zu Protesten gegen die gewaltsame Räumung von rund 1.600 Familien des Armenviertels Pinheirinho im Bundesstaat São Paulo gekommen. In São Paulo, Rio de Janeiro, Brasília, Belo Horizonte, Porto Alegre und... weiter

Rohstoffe für Bolivien weiter entscheidend

Präsident Morales hebt bei Rechenschaftsbericht Erfolge der Regierung hervor. Bergbau bleibe für das Land wichtig
La Paz. Evo Morales sieht die Nationalisierung von Gas und Öl als wichtigsten Eckpfeiler seiner Präsidentschaft. Bei seiner Rede zum zweiten Jahrestag der Gründung des Plurinationalen Staates (gleichzeitig dem sechsten der Amtsübernahme) sagte der bolivianische Präsident, dass... weiter

Venezuela will intensiver Verbrechen bekämpfen

Neues Sozialprogramm soll bestehende Initiativen koordinieren. Präsenz der Nationalpolizei wird ausgeweitet. Hohe Mordrate bleibt das Hauptproblem
Caracas. Mit einem neuen Sozialprogramm will die Regierung Venezuelas bestehende Initiativen der Verbrechensbekämpfung besser koordinieren. Die "Große Mission Sicherheit" (Gran Misión Seguridad) soll vor allem dazu beitragen, die Zusammenarbeit der zahlreichen verschiedenen... weiter

Kolumbien: Landrückgabe durch Santos in der Kritik

Opposition sieht unzulängliche Mittel für die Rückerstattung an die Vertriebenen. Landzuteilung an große Unternehmen hätten Priorität
Bogotá. Seit einer Woche läuft die Landrückgabe an Gewaltopfer in Kolumbien. Präsident Manuel Santos startete sie am Freitag vergangener Woche mit circa 4.300 Hektar für rund 300 Familien. Die Opposition kritisiert die geplanten Rückgaben als zu gering und die Aussagen des... weiter

Sechs Tote wegen Dürre in Mexiko

Ciudad Juárez. Seit Dezember sind mindestens sechs Angehörige der indigenen Volksgruppe der Rarámuri in Mexiko verhungert. Diese Informationen der Campesino-Organisation El Barzón hat nun die Regierung des Bundesstaates Chihuahua bestätigt. Mit einem jetzt gestarteten... weiter