Nachrichten (Alle Länder, Militär)

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Argentinien: Gewalt und Provokationen der Regierung im Vorfeld des Jahrestags des Militärputsches

Proteste im Gedenken an die Diktatur geplant. Überfall auf Mitglied von Angehörigenorganisation. Verteidigungsminister bei ultrarechter Veranstaltung
Buenos Aires. Am 24. März jähren sich zum 48. Mal der Militärputsch und der Beginn der sieben Jahre dauernden zivil-militärischen Diktatur in Argentinien (1976–1983). Seit 2002 wird das Datum offiziell als "Nationaler Erinnerungstag für Wahrheit und Gerechtigkeit" begangen. Auch... weiter

Besuch des Südkommandos weckt Sorge vor US-Militärpräsenz in Uruguay

Regierung spricht von "guten Beziehungen". Opposition bleibt Treffen fern. Kritik an US-Generalin. Gewerkschaften: USA haben imperialistische Absichten
Montevideo. Die Generalin Laura Richardson, Leiterin des Südkommandos der US-Streitkräfte (United States Southern Command, Southcom), hat Anfang Februar erstmals Uruguay besucht. Neben führenden Militärs der uruguayischen Streitkräfte traf sich die ranghohe US-Generalin auch mit... weiter

Großeinsatz in Brasilien gegen Bolsonaro und seine Generäle wegen Putschversuch

"Operation Stunde der Wahrheit": Oberster Richter ordnet Hausdurchsuchungen, Festnahmen und Ausreiseverbote an
Brasília. Der Oberste Gerichtshof Brasiliens (STF) hat angeordnet, dass der ehemalige Präsident Jair Bolsonaro seinen Reisepass abgeben muss. Dies erfolgte im Rahmen des Großeinsatzes der Bundespolizei, der Ende vergangener Woche gegen den Ultrarechten und seine Verbündeten... weiter

Oberster Gerichtshof in Ecuador segnet militärische Abkommen mit den USA ab

USA beteiligen sich mit Geld, Personal und Ausrüstung am "Kampf gegen Gewaltkriminalität". Weitere Eskalation und Verlust der Souveränität befürchtet
Quito. Ecuadors Präsident Daniel Noboa kann zwei Militärabkommen mit den USA ohne Zustimmung des Parlaments in Kraft setzen. Dies entschied der Oberste Gerichtshof des Landes. Die beiden Abkommen, die noch unter Noboas Vorgänger Guillermo Lasso geschlossenen wurden, sehen die... weiter

Mexiko: Tausende fliehen vor Kämpfen zwischen Kartellen in Chiapas

Kartelle Sinaloa und Jalisco Nueva Generación kämpfen um Vorherrschaft über Grenzregion. Bewohner:innen: Staat gewährleistet keine Sicherheit für die Bevölkerung
Tuxtla Gutiérrez. Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sind tausende Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Sinaloa-Kartell und dem Kartell Jalisco Nueva Generación (CJNG) sowie zwischen den beiden Kartellen und den mexikanischen... weiter