Nachrichten (Alle Länder, Militär)

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Kolumbien gedenkt Massaker im Justizpalast vor 30 Jahren

Skepsis gegenüber der Bitte um Vergebung von Santos. Straflosigkeit dauert an. Betroffene fordern Anhörung von Ex-Präsident Belisario Betancur
Bogotá. Am Gedenktag an die Opfer der Justizpalasterstürmung durch das Militär vor 30 Jahren haben die Angehörigen der Verschwundenen gefordert, den "Pakt des Schweigens" zu beenden. Dieser Pakt bestehe innerhalb der Machtkreise bis heute, um die Wahrheit über die Verbrechen zu... weiter

Aufmarsch von Paramilitärs in Urabá-Region in Kolumbien

Sorge wegen Vormarsch rechtsgerichteter Milizen. Hunderte Bewaffnete stoßen ohne Reaktion der Streitkräfte vor. Menschenrechtler besorgt
Bogotá. In der nordwestlichen Region Urubá in Kolumbien sind nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen paramilitärische Gruppen vorgestoßen und haben weitgehende Gebiete besetzt. Die rechtsgerichteten Milizen seien in vier Gruppen in die Jiguamiandó-Zone im nordwestlichen... weiter

USA "beunruhigt" über russische Militärpräsenz in Lateinamerika

Gerüchte über russisches Spionageschiff und neue Militärbasis auf Kuba. Rechte Politiker kritisieren "Machtprojektion" Russlands in der Region
Washington. Politiker und Militärs in den USA zeigen sich zunehmend "besorgt" über vermeintliche oder tatsächliche militärische Aktivitäten der Russischen Föderation in Mittel- und Südamerika. Jeffrey Duncan, Abgeordneter für die Republikanische Partei im Repräsentantenhaus und... weiter

Einseitige Waffenruhe der Farc in Kolumbien gefährdet

Militäraktionen in Guerilla-Gebieten könnten Waffenstillstand unhaltbar machen. Präsident Santos stellt Bedingungen für beiderseitige Waffenruhe
Bogotá. Die zunehmenden Militärangriffe der vergangenen Tage gegen die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) könnten den Waffenstillstand, den die Guerilla im Juli einseitig erklärt hatte, unhaltbar machen. Dies teilte das Zentralkommando der Farc in einem Kommuniqué am... weiter

Argentinischer Ex-Militär in Italien vor Gericht

Ehemaliger Folterer lebte als freier Mann in Italien. Durch Bemühungen der internationalen Menschenrechtsbewegung konnte nun Anklage erhoben werden
Rom/San Juan. Durch einen Beschluss des italienischen Justizministeriums wird der ehemalige Oberstleutnant Carlos Luis Malatto in Italien vor Gericht gestellt. Dem Argentinier, der auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, werden Verbrechen gegen die Menschheit vor und... weiter

Protest gegen Verlängerung des UN-Einsatzes in Haiti

Breites Bündnis fordert sofortigen Abzug und "Ende der Besetzung Haitis". UN-Mission trage zur politischen Instabilität bei und verschärfe die Krise
Port-au-Prince. Die Verlängerung der "UN-Mission für die Stabilisierung in Haiti" (MINUSTAH) durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen um ein weiteres Jahr hat in dem Karibikstaat für Proteste gesorgt. In einem Kommuniqué fordern hunderte Gewerkschaften, soziale und... weiter

Folterer der Diktatur in Brasilien straflos verstorben

Chef des Folterzentrums DOI-CODI wurde strafrechtlich nie für seine Taten belangt. Öffentlich durfte er als Folterer bezeichnet werden
Brasília. Einer der berüchtigsten Folterer der brasilianischen Militärdiktatur, Carlos Alberto Brilhante Ustra, ist am 15. Oktober gestorben. Strafrechtlich war er nie zur Verantwortung gezogen worden. Zivilrechtlich wurde in mehreren Instanzen den Klägerinnen und Klägern der... weiter