Nachrichten (Brasilien)

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Stahlwerk in Brasilien: ThyssenKrupp heizt ein

Homepage der Companhia Siderúrgica do Atlântico (CSA)
Umweltamt verlangte Frist von 60 Tagen für "unabhängige Überprüfung". Gouverneur sah Arbeitsplätze gefährdet – und gab sein Okay
Rio de Janeiro. Der zweite Hochofen des umstrittenen Stahlwerks Companhia Siderúrgica do Atlântico (CSA) des deutschen ThyssenKrupp-Konzerns im Stadtgebiet von Rio de Janeiro wurde am vergangenen Freitag hochgefahren. Dies war dem Unternehmen nur durch einen Erlass des Gouverneurs... weiter

OAS-Gericht verurteilt Brasilien

Plakat: 30 Jahre Guerrilha do Araguaia
Tribunal sieht brasilianischen Staat schuldig für Verschleppung und Mord an 62 Rebellen zwischen 1972 bis 1974. Amnestiegesetz umgangen
San José. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) der Organisation Amerikanischer Staaten hat den brasilianischen Staat wegen der Verschleppung und Ermordung von 62 Mitgliedern der Rebellenorganisation Guerrilha do Araguaia zwischen 1972 bis 1974 verurteilt.... weiter

Lula bekundet Solidarität mit Assange

Brasilia. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio "Lula" da Silva hat öffentlich gegen die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange protestiert. Im Namen der Regierung sprach er ihm am Donnerstag seine Solidarität aus. "Wenn er es gelesen hat, dann nur weil es jemand... weiter

Anklage gegen ThyssenKrupp-Tochter erhoben

Proteste gegen das Stahlwerk auch in Deutschland
Deutschem Konzern werden in Brasilien massive Umweltverstöße vorgeworfen. Projektverantwortlichen drohen bis zu 19 Jahren Haft und weitere Sanktionen
Rio de Janeiro. Die Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro hat gegen das ein Tochterunternehmen des deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp und mehrere Verantwortliche für das Mega-Stahlwerk CSA in der Nähe der brasilianischen Metropole Anklage erhoben. Die Companhia Siderúrgica do... weiter

Widerstand gegen Anti-Terror-Kampf der USA

MST-Aktivistin in Brasilien: Landlosenbewegung kritisierte Anti-Terror-Gesetze
Wikileaks und Lateinamerika: Regierung Da Silva kooperierte verdeckt mit Washington. Vorbehalte von Basisbewegungen gegen repressive Gesetze
Brasilia/Washington. Brasiliens Behörden haben Verdächtige in Terrordelikten aus politischen Erwägungen unter anderslautenden Anklagen verhaftet. Dies geht aus den ersten Dokumenten der US-amerikanischen Botschaft in Brasilia hervor, die von der Internetplattform Wikileaks am... weiter

Rios Polizei besetzt "Complexo do Alemão"

Massiver Einsatz: Bewaffnete Einheiten während der jüngsten Aktion
Drogenbosse entkommen offenbar durch Kanalisation. Waffenhandel, Milizen und korrupte Politik bleiben unberührt
Rio de Janeiro. In der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro haben Polizei und Militär am Wochenende die berüchtigte Favela "Complexo do Alemão" besetzt. Polizei- und Regierungsvertreter sprachen von einer "historischen Chance", den dortigen Drogenhandel und die Kriminalität zu... weiter

Baustart für Ethanol-Pipeline in Brasilien

Arbeiter schneidet mit Machete Zuckerrohr
Megaleitung soll Treibstoff für 420 Millionen Pkw-Tankfüllungen jährlich befördern. Agrartreibstoffe sorgen weiter für Kritik
Brasilia. In Anwesenheit des scheidenden Präsidenten Luiz Inácio "Lula" da Silva wurde am Dienstag in Brasilien der erste Spatenstich für eine gigantische Pipeline gelegt, die mittelfristig die größte Ethanol produzierende Region Brasiliens, die Bundesstaaten Matto Grosso und Goiás... weiter

Streit um Belo-Monte-Damm vor OAS

Indigene protestieren vor dem brasilianischen Kongress
Nichtregierungsorganisationen hoffen auf Unterstützung der Organisation Amerikanischer Staaten bei Kampagne gegen Megaprojekt am Xingu-Fluss
Brasilia. Indigenenorganisationen, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus Brasilien haben wegen des geplanten Staudamms Belo Monte bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) Beschwerde gegen den brasilianischen Staat eingereicht. In der Anzeige verweisen die Organisationen... weiter

Veto gegen Belo-Monte-Staudamm in Brasilien

Indigener Protest gegen Megastaudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Amazonien
Bundesstaatsanwaltschaft: Umweltbehörde Ibama soll Megaprojekt vorerst keine Umweltgenehmigung erteilen. Kritik an weltweit drittgrößter Talsperre
Brasilia. Die Staatsanwaltschaft im brasilianischen Bundesstaat Pará hat die brasilianische Bundesumweltbehörde Ibama schriftlich aufgefordert, die Genehmigung für den umstrittenen Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Amazonien vorerst nicht zu erteilen. Zunächst müssten die in... weiter