Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Paramilitärs bemächtigen sich der ehemaligen Farc-Zonen in Kolumbien

Farc-Guerilla und Gemeinden berichten über zunehmende Präsenz, Drohungen und Morde von paramilitärischen Organisationen. Regierung negiert deren Existenz
Bogotá. Gemeinden in ehemals von der Farc-Guerilla kontrollierten Gebieten sind wegen des zunehmenden Eindringens der Paramilitärs in den vergangenen Wochen alarmiert. Es handelt sich um hunderte uniformierte bewaffnete Männer hauptsächlich der sogenannten Gaitán-... weiter

Erneut Aktivisten in Kolumbien ermordet, Behörden zurückhaltend

Hohe Zahl politischer Morde in 2016. Neue Fälle in Departements Cesar und Chocó. Drohungen von rechten Paramilitärs nehmen wieder zu, UN besorgt
Bogotá. Der Friedensprozess in Kolumbien wird weiterhin durch Morde an politischen Aktivisten und Mitglieder der Farc-Guerilla sowie ihnen nahestehenden Personen überschattet. Nachdem Anfang Dezember bereits Zahlen für das Jahr 2016 über eine wieder ansteigende Anzahl von Morden an... weiter

Kritik an Friedensnobelpreis für Präsidenten von Kolumbien

Santos nimmt Friedensnobelpreis entgegen. Parteien und Opferverbände kritisieren Ansprache als "einseitige Geschichtsverfälschung"
Oslo/Bogotá. Wenig beachtet von internationalen Medien wurde die Verleihung des Friedensnobelpreises an Kolumbiens Präsidenten Juan Manuel Santos am Samstag auch von Protesten und Kritik mehrerer Parteien und Opferorganisationen begleitet. Santos hatte den Preis für das... weiter

Kriminelle Gruppen in Kolumbien wollen in Friedensprozess einbezogen werden

Paramilitärische Kriminelle zeigen Interesse an Übergangsjustiz. Präsident Santos spricht von möglichen Strafvergünstigungen. Gewalt geht indes weiter
Bogotá. Mit Paramilitärs verbundene kriminelle Banden haben Kolumbiens Präsidenten Juan Manuel Santos in einem Brief um Friedensgespräche gebeten. In dem Schriftstück, das in den sozialen Netzwerken zirkulierte, bezeichnen sich die Absender als "gemeinsame Führung der bewaffneten... weiter