Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Farc-Rebellen in Kolumbien geben ihre Waffen ab

Die Abgabe der Waffen der Farc-Rebellen in Kolumbien erfolgt unter UN-Aufsicht
Prozess unter Aufsicht der Vereinten Nationen soll bis Anfang kommender Woche abgeschlossen sein. Gewalt im Land dauert an, US-Einfluss stark
Bogotá. In Kolumbien ist die Abgabe der Waffen der Farc-Guerilla nach dem erfolgreichen Abschluss eines Friedensvertrags zwischen der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und der linksgerichteten Rebellenorganisation in vollem Gange. Seit Anfang Juni übergeben die Farc-... weiter

Streiks und Proteste: Pazifikregion in Kolumbien kommt nicht zur Ruhe

An zahlreichen Punkten in Kolumbien wurden Straßen blockiert
Streik in Hafenstadt Buenaventura dauert seit zwei Wochen an. Arbeitskampf in Chocó nach minimalen Zugeständnissen der Regierung abgebrochen
Buenaventura, Kolumbien. Während in der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura weiterhin täglich massive Proteste im Rahmen eines seit fast zwei Wochen andauernden Generalstreiks stattfinden, hat die demonstrierende Bevölkerung im angrenzenden Departament Chocó nach 17 Tagen... weiter

Wichtigste Hafenstadt Kolumbiens im unbefristeten Generalstreik

Buenaventura seit einer Woche bestreikt. Blockaden auf allen Verbindungsstraßen an mehr als 50 Orten. Hunderttausende Menschen beteiligen sich an Protesten
Buenaventura/Cali. Die wichtigste Hafenstadt Kolumbiens am Pazifik, Buenaventura, befindet sich seit sieben Tagen im Generalstreik. An allen Tagen gab es Massendemonstrationen. Es handelt sich um die größte Mobilisierung in der Geschichte der Hafenmetropole mit hunderttausenden... weiter

UN-Sicherheitsrat besucht Kolumbien

Bogotá. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) hat vergangene Woche Kolumbien besucht, um sich vom Stand des Friedensprozesses zu überzeugen. Bei dem dreitägigen Aufenthalt haben sich Vertreter der fünf ständigen und zehn nichtständigen Mitglieder des Rates mit Präsident... weiter

Regierung regelt Freilassung möglicher Verbrecher des Militärs in Kolumbien

Neues Dekret setzt Verdächtige und Beschuldigte der Sicherheitskräfte auf freien Fuß. Unter Menschenrechts- und Opferorganisationen herrscht Empörung
Bogotá. Die Regierung von Kolumbien hat das Dekret 706 zur Sonderbehandlung für Angehörige der Sicherheitskräfte im Rahmen der Justiz für den Frieden (JEP) erlassen. Das Regelwerk ist das erste verabschiedete Dekret der JEP und hebt alle Haft- und Untersuchungshaftbefehle gegen... weiter

Kolumbianischer Militärgeheimdienst könnte hinter politischen Morden stecken

Militär unterhält Kontakte zu paramilitärischen Söldnergruppen. Befragung von Regierungs- und Justizbeamten zu Morden an Zivilpersonen im Parlament verschoben
Bogotá. Parlamentarier der Grünen und des linken Polo Democrático (PD) hegen den Verdacht, dass der militärische Nachrichtendienst Kolumbiens in die aktuelle Mordwelle an Anführern der sozialen Bewegungen verwickelt ist. Hinweise darauf haben sie von Menschenrechtsorganisationen... weiter

Kritik an geplantem Landgesetz der Regierung von Kolumbien

Gesetzesprojekt stehe im Widerspruch zu den Vereinbarungen im Friedensabkommen mit der Farc-Guerilla über eine Landreform und gerechteren Zugang zu Land
Bogotá. Soziale Organisationen, Menschenrechtsgruppen und Politiker haben sich äußerst besorgt gezeigt, dass die im Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (Farc) abgesprochene und geplante Landreform durch ein... weiter

3.000 Menschen im Westen von Kolumbien eingeschlossen

Die AGC hat Unterstützung von Militärs, Polizisten, Politikern in Kolumbien
Paramilitärs wollen sich Kontrolle über die strategisch wichtige Region sichern. Fast 4.000 Einwohner des Verwaltungsbezirks Chocó vertrieben
Quibdó, Kolumbien. Im Süden des Departamentos Chocó in Kolumbien werden rund 3.000 Menschen seit einigen Wochen von paramilitärischen Banden festgehalten. Seit Anfang des Jahres haben die paramilitärischen "Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen" (AGC) ihre Präsenz in dem Gebiet... weiter