Bern. In Bern haben am Mittwoch entwicklungspolitisch engagierte Schweizerinnen und Schweizer den Verein Honduras-Forum CH gegründet. Sie fordern die staatlichen und nicht-staatlichen Entwicklungsinstitutionen auf, enger zusammenzuarbeiten sowie größere und koordinierte... weiter
Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)
Aktive Filter: Menschenrechte (zurücksetzen)
Brasilien: Amnestiegesetz teilweise ausgehebelt
Verschwundenenpassus könnte anhaltende Straflosigkeit von Verbrechen unter der Militärdiktatur beenden helfen
Brasília. Die Bundesstaatsanwaltschaft in São Paulo hat am Mittwoch weitere Anklagen gegen zwei Ex-Militärs wegen der Entführung von Gegnern der Militärdiktatur (1964-1985) erhoben. Die Anklage stützt sich dabei auf eine juristische Konstruktion mit der das Amnestiegesetz von... weiter
Kontroverse über Pressefreiheit auf SIP-Tagung in Spanien
Cádiz, Spanien. Während der halbjährlich stattfindenden Sitzung der Interamerikanischen Pressevereinigung (SIP) ist es am Sonntag in der spanischen Hafenstadt Cádiz zu einer Kontroverse über die Beurteilung der Pressefreiheit unter den linksgerichteten Regierungen in Venezuela,... weiter
Brasilien: Morddrohung gegen Indigenenaktivist wird untersucht
Brasília. Brasilianische Behörden wollen eine Morddrohung gegen den Guaraní-Aktivisten und Anthropologen Tonico Benites untersuchen. Dies berichtet die Menschenrechtsorganisation Survival International. Benites wurde gemeinsam mit seiner Familie von einem bewaffneten Mann an... weiter
Finnland fordert von Mexiko Aufklärung von Morden
Helsinki/ Oaxaca, Mexiko. Zwei Jahre nach dem Mord an Menschenrechtsbeobachtern im Süden Mexikos fordert Finnland die Regierung und die Behörden im Bundesstaat Oaxaca zum Handeln auf. Bei einem paramilitärischen Angriff am 27. April 2010 waren neben der Mexikanerin Bety Cariño auch... weiter
Indigene Aktivistin aus Honduras gewinnt Menschenrechtspreis
La Esperanza/Eichstätt. Der indigenen Aktivistin Bertha Cáceres aus Honduras wird der diesjährige Shalompreis des Arbeitskreises für Gerechtigkeit und Frieden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt verliehen. Die seit 1981 vergebene Auszeichnung zählt als einer der... weiter
Im Süden Mexikos droht schwere Ernährungskrise
Oaxaca, Mexiko. Nach Schätzungen mehrere lokaler Indigenen- und Bauernorganisationen droht im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca in 172 Gemeinden eine schwere Ernährungskrise. Von dem Nahrungsmittelmangel könnten ohne die Ergreifung von Sofortmaßnahmen bis zu zwei Millionen... weiter
Ehefrau fordert Hafturlaub für in Kuba inhaftierten US-Bürger
Washington. Die Ehefrau des in Kuba inhaftierten US-Amerikaners Alan Gross hat die kubanischen Behörden aufgefordert, ihrem Ehemann Hafturlaub zu gewähren, damit er seine an Lungenkrebs schwer erkrankte 89-jährige Mutter in den USA besuchen kann.
In einem Beitrag... weiter
Mordwelle gegen Bauern in Honduras reißt nicht ab
46 Tote seit 2010: Lösung des Landkonfliktes im Norden nicht absehbar. OAS-Kommission besorgt über Menschenrechtslage
Bajo Aguán. In der Krisenregion Bajo Aguán im Norden von Honduras wurde erneut ein Kleinbauer ermordet. Doninely López Alvarado wurde vor wenigen Tagen durch sechs Kugeln
aus großkalibrigen Waffen getötet, als er mit dem Motorrad in der nähe der Ansiedlung La Confianza unterwegs... weiter
Lage für Gewerkschaften in Kolumbien und Mittelamerika gefährlich
Bogotá. Nach Angaben des kolumbianischen Gewerkschaftsverbands Confederación Nacional Sindical sind aktive Gewerkschaftsmitglieder in Lateinamerika nach wie vor massiv gefährdet. Aus einem aktuellen Bericht des Verbandes geht hervor, dass Gewerkschafter gerade in Kolumbien den... weiter
Skepsis gegenüber neuem Gesetz gegen Menschenhandel in Mexiko
Mexiko-Stadt. Nichtstaatliche Menschenrechtsorganisationen in Mexiko haben sich skeptisch gegenüber einem im Abgeordnetenhaus debattierten Gesetz gegen Menschenhandel geäußert.
Das "Allgemeine Gesetz zur Verhinderung, Sanktionierung und Bekämpfung des Menschenhandels" sei ein “... weiter
UN-Kommission beklagt Ungleichheit der Mapuche in Chile
Santiago de Chile. Laut einer Studie der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) leidet das größte indigene Volk in Chile, die Mapuche, unter tiefgreifenden Ungleichheiten sowie der Enteignung ihrer Territorien.
Nach Aussagen des Kommissionsvorsitzenden... weiter
Gesetz gegen Diskriminierung in Chile verabschiedet, Debatten gehen weiter
Santiago de Chile. Das Abgeordnetenhaus in Chile hat vergangenen Mittwoch das seit langem geforderte Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet. Die Parlamentarier reagierten damit auf den Tod von Daniel Zamudio Vera. Der 24-jährige Homosexuelle starb Ende März nach einem Angriff... weiter
Kolumbien: Santos enttäuscht Friedenshoffnungen
Präsident verweigert Erlaubnis für humanitäre Kommission zum Besuch der Kriegsgefangenen. Friedensdialog mit Guerilla wird behindert
Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat den Besuch der politischen Gefangenen durch die humanitäre Kommission Frauen der Welt für den Frieden nicht genehmigt. Zur Kommission gehören zwölf Politikerinnen und Friedensaktivistinnen aus mehreren Ländern, unter ihnen die... weiter
Therapeutische Abtreibung bleibt in Chile verboten
Santiago de Chile. Der chilenische Senat hat am Mittwoch drei vor allem von der Opposition eingereichte Gesetzesinitiativen zur Legalisierung der sogenannten therapeutischen Abtreibung abgelehnt. Damit steht Abtreibung etwa im Falle der Gefährdung des Lebens der Mutter oder bei... weiter










