Nachrichten (Ecuador, Wirtschaft)

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Amtseinführung von Guillermo Lasso als Präsident in Ecuador

Rechtspolitiker und ehemaliger Banker Lasso tritt höchstes Staatsamt an. Neoliberale Reformen angekündigt. Nur drei Präsidenten aus Lateinamerika nahmen an Zeremonie teil
Quito. Am Montag hat der neu gewählte Präsident von Ecuador, Guillermo Lasso, offiziell sein Amt angetreten. In der Nationalversammlung nahm die Präsidentin des Parlaments, Guadalupe Llori, den Amtseid ab. Vorgänger Lenín Moreno verzichtete auf seine vorbereitete Rede und trat... weiter

Wie die Corona-Pandemie den Drogenhandel in Lateinamerika verändert

Wirtschaftliche Not und Arbeitslosigkeit lassen Drogenproduktion steigen. Drogenhandel mit dem Flugzeug aus Ecuador erreicht neuen Rekord
La Paz et al. Die Geschäfte mit dem Anbau und Verkauf illegaler Drogen sind nach neuesten Meldungen aus Bolivien und Ecuador in Lateinamerika während der Covid-19-Pandemie angestiegen. Die Region durchlebt nicht nur eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen in ihrer Geschichte mit... weiter

Ecuador: Geplatzter Pakt von Correa mit rechten Kräften um Lasso und Nebot

Linke Unes hoffte auf Wahrheitskommission wegen Lawfare. Rechte Creo und PSC auch uneinig. Kommender Präsident benennt wirtschaftsnahes Kabinett
Quito. In den letzten Tagen vor der offiziellen Amtsübernahme der Präsidentschaft durch Guillermo Lasso am 24. Mai wird an richtungsweisenden Entscheidungen gearbeitet. Zu Beginn dieser Woche wurde bekannt, dass ein Pakt zwischen der stärksten Fraktion im Parlament, der linken... weiter

Zentralbank in Ecuador mit den Stimmen von Pachakutik und Vereinigte Linke privatisiert

Altes Parlament beschließt umstrittenes Gesetz kurz vor Amtsübernahme durch Nachfolger. Einfluss der Politik auf Geldpolitik stark eingeschränkt
Quito. In einer der letzten Plenumsversammlungen des Nationalparlaments in Ecuador ist das Dringlichkeitsgesetz zum "Schutz der Dollarisierung" mit 86 Stimmen beschlossen worden. Dagegen stimmten 41 Abgeordnete, sieben enthielten sich. Zuvor war es zweimal zurückgewiesen worden... weiter

Neue IWF-Kredite und Kürzungsprogramme in Ecuador

Weitere 6,5 Milliarden US-Dollar Kredit vom IWF. Im Gegenzug forciert die Regierung Moreno ihre Austeritätsmaßnahmen noch weiter
Quito/Washington. Die ecuadorianische Regierung und Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben sich auf weitere Kredite für den Andenstaat geeinigt. Das teilte die Vorsitzende der IWF-Mission in Ecuador, Ceyda Oner, in Washington mit. Demnach soll Ecuador über einen... weiter

Ecuador: Ölpipelinebruch verursacht Umweltkatastrophe im Amazonas

2,5 Millionen Liter Rohöl haben mehrere Flüsse verseucht. Regierung und verantwortliche Unternehmen weisen Schuld von sich
Quito. Anfang April ereignete sich im ecuadorianischen Amazonasgebiet eine der verheerendsten Ölkatastrophen des Landes der letzten 15 Jahre. Ein Erdbeben löste einen Erdrutsch in den Provinzen Sucumbíos und Napo aus, was zum Bruch von zwei Pipelines führte. In der Folge traten... weiter

Wie gut ist das "letzte Angebot" von Ecuador an Gläubiger wirklich?

AdHoc-Gruppe um BlackRock würde Angebot akzeptieren. Andere Gläubiger sind noch skeptisch. Regierung Moreno braucht vor Wahlen finanziellen Spielraum
Quito. Die Regierung von Ecuador hofft, die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes mit einem "letzten Angebot" für eine Restrukturierung der Auslandsschulden in den Griff zu bekommen. Zwar zeigte sich eine wichtige Gläubiger-Gruppe, die sogenannte AdHoc-Gruppe, zunächst... weiter

Protest gegen Sparpolitik in Ecuador, Präsident reagiert mit Ausnahmezustand

Staatsunternehmen werden privatisiert, soziale Rechte ausgesetzt. IWF hatte Auflagen gemacht. Regierung argumentiert mit Folgen der Corona-Pandemie
Quito. In Ecuador halten die Proteste gegen die Sparmaßnahmen der Regierung von Präsident Lenín Moreno weiter an. Der Staatschef hatte unter anderem angekündigt, staatliche Unternehmen zu privatisieren oder zusammenzulegen. So sollen Staatsausgaben eingespart werden. Darüber hinaus... weiter