Buenos Aires. Der Protestmarsch eines breiten Bündnisses von Kleinbauern und indigenen Bewegungen erreichte am Dienstag dieser Woche nach mehr als 700 zurückgelegten Kilometern den Kongress der Hauptstadt Buenos Aires. Die Sozialen Bewegungen, die sich auf ihrem Weg durch die... weiter
Nachrichten (Menschenrechte)
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Deutschland unterstützt Untersuchung von Putsch in Honduras
Berlin/Tegucigalpa. Die deutsche Bundesregierung hat sich verpflichtet, die Wahrheitskommission der Demokratiebewegung in Honduras finanziell zu unterstützen. Das geht aus einer Stellungnahme der erst wenige Tage zuvor angetretenen Staatssekretärin im Auswärtigen Amt, Emily Haber,... weiter
Erfolge für Strafgericht gegen häusliche Gewalt
Studie belegt erste Erfolge spezialisierter Strafgerichte bei Verfolgung von Straftaten häuslicher Gewalt gegen Frauen in São Paulo
São Paulo. Eine von der brasilianischen Justiz herausgegebene Studie zu häuslicher Gewalt gegen Frauen im Großraum São Paulo weist auf erste Erfolge spezialisierter Strafgerichte bei der Anzeigenstellung hin und belegt die Notwendigkeit der Einrichtung weiterer Schutzmaßnahmen... weiter
Argentinien: Dekret verbietet Sexwerbung
Buenos Aires. Die argentinische Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner hat am Dienstag ein Dekret zum Verbot von Sexwerbung in jeglichen Telekommunikationsmedien des Landes unterzeichnet. Fernández erklärte bei der Unterzeichnung, Werbung für Prostitution in Tageszeitungen... weiter
Kolumbien: Amnestie für 32.000 Paramilitärs
Neues Dekret setzt Gesetz zur Wiedereingliederung in Kraft. Versprechen auf Recht zur Wahrheit und Entschädigung der Opfern enttäuscht
Bogotá. 32.000 ehemaligen Mitgliedern der paramilitärischen Vereinigten Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens (AUC) könnte eine Gefängnisstrafe erspart bleiben. Dies resultiert aus dem Gesetz 1424, das Präsident Santos letzten Mittwoch in Kraft gesetzt hat. Durch den Erlass... weiter
Mexiko-Stadt führt Feminizid als Straftatbestand ein
Mexiko-Stadt. Die Legislative Versammlung von Mexiko-Stadt (ALDF) hat durch eine Gesetzesreform Frauenmorde als eigenen Straftatbestand definiert. Die am 29. Juni einstimmig verabschiedete Reform sieht Gefängnisstrafen von 20 bis 60 Jahren für das als "Feminizid" bezeichnete... weiter
Guido Westerwelle soll in Mexiko Repression ansprechen
Berlin. Zum bevorstehenden Besuch des deutschen Außenministers in Mexiko im Juli 2011 fordert die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko Guido Westerwelle auf, die andauernden Menschenrechtsverletzungen vor Ort konkret anzusprechen. Das Netzwerk deutscher Organisationen und... weiter
Peru: Anklage gegen García wegen Schüssen auf Demonstranten
Lima. Der scheidende Präsident von Peru, Alan García, soll wegen tödlicher Schüsse auf eine Demonstration von Anwohnern, Landarbeitern und Umweltschützern in der Stadt Juliaca, rund 300 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Lima, verantwortlich gemacht werden. Am Freitag vergangener... weiter
Kolumbien: Zehntausende Menschen verschwunden
Menschenrechtsorganisationen beklagen Verschleppung und Morde. UNO-Vertreter weist auf Verpflichtungen der Regierung hin
Fortaleza, Brasilien. Im Rahmen einer internationalen Aktionswoche gegen das gewaltsame Verschwindenlassen von Menschen in Kolumbien haben Menschenrechtsorganisationen
und Angehörige von Opfern über das schwerwiegende Problem debattiert. Die Zahl der vermissten Personen in... weiter
Menschenhandel: Kuba weist US-Vorwürfe zurück
Bericht erhebt schwere Anklagen gegen den sozialistischen Inselstaat. Regierungsvertreter nimmt gegenüber amerika21.de Stellung
Havanna/Washington/Berlin. Ein Bericht der US-Regierung über Menschenhandel sorgt für neuen Streit zwischen Washington und Havanna. In dem umfangreichen Report der US-Regierung, der am Montag von Außenministerin Hillary Clinton und der Ministerialrätin im Außenministerium Maria... weiter
Krise in kolumbianischen Gefängnissen geht weiter
Anwalt von politischen Gefangenen in Europa. Regierung greift in Strafanstalten nicht ein
Bogotá/Bern. Der kolumbianische Jurist Ramiro Orjuela hat die Situation der politischen Gefangenen in Kolumbien als "eine der schlimmsten in ganz Lateinamerika" bezeichnet. Der Anwalt und Juraprofessor reiste in der zweiten Junihälfte durch Europa, um auf die Menschenrechtsverstöße... weiter
Chile: Vorbereitungen auf neuen Bildungsstreik
Santiago de Chile. Der Dachverband der Studierendenorganisationen, COFECH, und Lehrergewerkschaften bereiten in Chile einen neuen landesweiten Streik vor, der am morgigen Donnerstag stattfinden soll.
Nach Angaben von Jaime Gajardo, einem Funktionär der... weiter
Neue Massenentführung von Migranten im Süden von Mexiko
Mexiko-Stadt. Auf dem Weg von Oaxaca nach Veracruz wurde in der Nacht auf den 25. Juni ein Zug mit 250 Migrantinnen und Migranten von Bewaffneten überfallen. Mehrere Dutzend Personen, darunter auch Frauen und Kinder, werden seither vermisst. Dies meldete die kirchlich geleitete... weiter
Sieg für die Menschenrechte in Uruguay
38 Jahre nach Putsch: Präsident Mujica verordnet Wiederaufnahme aller ausgesetzten Verfahren wegen Verbrechen der Diktatur. Archive geöffnet
Montevideo. Alle durch das Amnestiegesetz (Ley de Caducidad) gestoppten Verfahren wegen Menschenrechtsverletzungen in Uruguay sollen wieder aufgerollt werden. Dies gab Alberto Breccia, Leiter der Staatskanzlei des uruguayischen Präsidenten José Mujica, am Montag bekannt. Die... weiter
Gefängnisrevolte in Venezuela: Strafbefehle gegen Regierungsbeamte
Caracas. Das venezolanische Ministerium der Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der bewaffneten Auseinandersetzungen in der Strafvollzugsanstalt El Rodeo Haftbefehle gegen sieben Funktionäre des Innen- und Justizministeriums, sowie der Nationalgarde erlassen. Laut der... weiter







