Guatemala-Stadt. Ende September haben erstmals in der guatemaltekischen Geschichte 15 indigene Frauen vor Gericht über die sexuellen Verbrechen ausgesagt, die im Bürgerkrieg systematisch und massiv gegen sie verübt wurden. Angeklagt sind 37 Militärs unterschiedlichen Ranges.
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Kolumbien: Krieg gegen Landrückgabe hält an
Bewohner der Region Urabá auf Rundreise in Europa. Agrarunternehmer üben durch Paramilitärs Druck aus. Regierung bleibt untätig
Köln/Curbaradó. Die Gemeinde des Flussgebiets Curbaradó im Nordwesten Kolumbiens bleibt durch paramilitärische Gruppen stark gefährdet. Dies hat der Gemeindevertreter Raúl Palacios gegenüber ameika21.de beklagt. Bisher seien 45 Mitglieder der Gemeinde bedroht worden. Dennoch hätten... weiter
Zuspitzung im Hungerstreik der Mapuche-Gefangenen
Santiago de Chile. Die gesundheitliche Situation von vier hungerstreikenden inhaftierten Mapuche-Aktivisten spitzt sich dramatisch zu. Nach Informationen chilenischer Medien verloren die Inhaftierten in einem Monat im Hungerstreik bis zu zehn Kilogramm Gewicht. Der... weiter
Mexiko nimmt 35 Polizisten wegen Verbindungen zu Drogenkartell fest
Mexiko-Stadt. Die mexikanischen Behörden haben im Bundesstaat Veracruz insgesamt 35 Polizeibeamte wegen mutmaßlicher Verbindungen zum Drogenkartell "Los Zetas" festgenommen. Dies teilte das Sekretariat der mexikanischen Marine am Montag mit. Marinesoldaten verhafteten die... weiter
Gedenkfeier für Tote des Falsos-Positivos-Skandal
Soacha/Kolumbien. Am vergangenen Sonntag hat die Initiative "Mütter von Soacha" den Toten im Skandal um die sogenannten "falsos positivos" gedacht. Im Rahmen einer Gedenkfeier, die von Künstlern, Studenten und mehreren NGOs begleitet wurde, hat die Organisation rund um die Mütter... weiter
Anwalt von Bauernaktivisten in Honduras ermordet
Tegucigalpa. Unbekannte haben am Sonntag in der Nähe der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa einen weiteren Bauernaktivisten ermordet. Nach Angaben der Bauernbewegung von Bajo Aguán (MARCA) hielt sich der 41-jährige Anwalt Antonio Trejo Cabrera in der Nähe des internationalen... weiter
Eskalation nach Festnahme von Drogenboss erwartet
Experten befürchten verschärfte Konflikte nach der Festnahme von Daniel Barrera. Venezuela weiter von kolumbianischen Drogenexporten betroffen
Bogotá. Der kolumbianische Think-Tank Nuevo Arcoiris sieht nach der Festnahme des international gesuchten Kartellchefs Daniel Barrera kein Ende der organisierten Gewalt und des Drogenschmuggels in Venezuela und Kolumbien. Die Festnahme Barreras in der venezolanischen Grenzstadt San... weiter
Mapuche-Gefangene halten an Hungerstreik fest
Angol, Chile. Fünf in Chile inhaftierte Jugendliche der Mapuche haben erklärt, ihren vor drei Wochen begonnenen Hungerstreik fortzusetzen. Die indigenen Aktivisten aus der Gemeinde Wente Winkul Mapu verweigern seit dem 27. August die Nahrungsaufnahme und fordern von der Regierung... weiter
Jubiläum von mediCuba: "Kubas Gesundheitswesen hilft Millionen"
Zürich. Die Solidaritäts- und Hilfsorganisation mediCuba Suisse hat ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Seit der Gründung der Organisation 1992 haben die rund 1.400 Mitglieder und 3.800 Spender etwa vier Millionen Schweizer Franken (knapp drei Millionen Euro) für den Erhalt und... weiter
Lebenslange Haft für Ex-Militärs in Argentinien
Buenos Aires. Ein argentinisches Gericht hat 14 Ex-Militärs und ehemalige Polizisten zu lebenslangen Haftstrafen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der letzten Militärdiktatur (1976-1983) verurteilt. Bei den Verurteilten handelt es sich um den Ex-Brigadegeneral Juan... weiter
Terror gegen Kleinbauern in Honduras hält an
Erneut Morde durch private Sicherheitskräfte. Brutale Räumung fordert mindestens ein Todesopfer. Menschenrechtsdelegation von Paramilitärs bedroht
Tocoa. Der Landkonflikt in der nordhonduranischen Krisenregion Bajo Aguán hat in den vergangenen Tagen erneut drei Todesopfer gefordert. Am Mittwoch wurde eine Gruppe von Kleinbauern aus der Ansiedlung Panama von privaten Sicherheitskräften des Großgrundbesitzers Reynaldo Carnales... weiter
Trotz Massakers: USA sichern Zedillo Straffreiheit zu
Mexikos Ex-Präsident muss sich in den USA wegen Mehrfachmordes in Gemeinde Acteal nicht verantworten. Kritik der Opfer an dem Prozess
Mexiko-Stadt. Mexikos Ex-Präsident Ernesto Zedillo (1994-2000) erhält in den USA Straffreiheit in einem laufenden Klageverfahren wegen des Massakers von Acteal im Jahr 1997. Zedillo wird beschuldigt, verantwortlich für die Morde an 45 Angehörigen der indigenen Gruppe der Tztotziles... weiter
Paraguay: Neue Erkenntnisse zum Massaker von Curuguaty
Asunción. Eine internationale Mission hat in der ersten Septemberwoche das Massaker von Curuguaty untersucht, das mit zum Sturz der demokratisch
gewählten Regierung von Präsident Fernando Lugo geführt hat. Es war die dritte Untersuchung dieser Art. Die Mission setzte sich unter... weiter
Venezuela verteidigt Austritt aus OAS-Menschenrechtsgremien
Caracas. Die venezolanische Regierung hat nach mehrmaliger Ankündigung das Verfahren zum Austritt aus den Menschenrechtsgremien der US-dominierten Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) eingeleitet. Sollte der Prozess weiter verfolgt werden, wäre Venezuela ein Jahr nach... weiter
Militärs in Guatemala verlangen "Gerechtigkeit"
Guatemala-Stadt. In Guatemala hat die "Vereinigung der Familienangehörigen und Freunde von Militärs", die während der achtziger Jahre Menschenrechtsverletzungen begangen haben und sich heute Anklagen und juristischen Prozessen gegenübersehen, am vergangenen Sonntag zu einer... weiter











