Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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Santos-Verbündeter in Massaker verwickelt

Särge mit Resten der Opfer des Massakers
Angeklagter Politiker soll in den achtziger Jahren Todesschwadrone gegründet haben. Santos Wahlkampagne wurde von ihm unterstützt
Bogotá. Der ehemalige kolumbianische Abgeordnete Carlos Pérez wurde zu Beginn dieser Woche vom Obersten Gerichtshof in Bogotá wegen eines Massakers an 43 Personen, das im Jahr 1988 im Dorf Segovia verübt wurde, vorgeladen. Pérez sei bei der Präsidentschaftskampagne ein Verbündeter... weiter

Südamerika verurteilt Angriff auf Libyen

Kintto Lucas
Ecuadors Vizeaußenminister verweist auf weitgehende Ablehnung einer Intervention. Regierungsgegner ziehen Parallelen zu Lateinamerika
Quito. Mehrere Regierungen Südamerikas haben besorgt über den Angriff der französischen Luftwaffe auf Libyen reagiert. Die Staatenbündnisse ALBA und UNASUR hatten in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt auf eine friedliche Lösung des innenpolitischen Konfliktes in dem... weiter

USA glauben nicht an eigenen "Drogenkrieg"

Brigadegeneral Carlos Villa Castillo
Wikileaks und Lateinamerika: US-Botschaft in Mexiko-Stadt zweifelt an Erfolg militärischer Strategien. Ermordete Menschenrechtsaktivistin diffamiert
Washington/Mexiko-Stadt. Während die mexikanische Regierung unter Präsident Felipe Calderón unbeirrt an der militärischen Bekämpfung der Drogenbanden festhält, glaubt selbst die US-Führung als engste Alliierte nicht mehr an einen Erfolg dieses umstrittenen Vorgehens. Das geht aus... weiter

Jeden Tag stirbt eine Frau gewaltsam

Ramón Custodio López
In Honduras sind in den letzten Jahren Frauenmorde stetig angestiegen. Inzwischen ist das Land eines der gefährlichsten der Region
Tegucigalpa. In Honduras sind in den letzten 74 Monaten rund 1.750 Frauen durch gewaltsame Umstände ums Leben gekommen, so Ramón Custodio López, der nationale Beauftragte für Menschenrechte. Ein im März 2011 erschienener Bericht der Nationalen Menschenrechtskommission CONADEH zeigt... weiter

Problematische Landrückgabe an Vertriebene

Vertriebene in Kolumbien unzufrieden mit Gesetzentwurf zur Landrückgabe. Santos Entwicklungsplan fördert Landkonzentration
Bogotá. Diese Woche startete im kolumbianischen Parlament die Debatte über das "Gesetz zu Opfer und Land", das die Rückgabe geraubter Ländereien an Binnenvertriebene verspricht. Das "unverzichtbare Minimum" zu einer fairen Landrückgabe sei allerdings in dem Entwurf des Gesetzes... weiter

Keine Gerechtigkeit mit "Putsch-Kardinal"

Graffito gegen Kardinal Rodríguez Maradiaga in Honduras
Kritik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Teilnahme des Honduraners Rodríguez Maradiaga an Kampagne "Steuer gegen Armut"
Berlin. Entwicklungspolitische Gruppierungen, Lateinamerika-Organisationen und Fachmedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in einem offenen Brief den Ausschluss des honduranischen Kardinals Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga aus der Kampagne "Steuer gegen Armut"... weiter

Uribe will "demokratische Sicherheit" verbreiten

Porfirio Lobo, Álvaro Colom, Álvaro Uribe und weitere
Álvaro Uribe gibt in Zentralamerika Tipps zur Verbrechensbekämpfung. Dem Ex-Präsidenten werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen
Guatemala-Stadt. Bei einem Treffen mit Bürgermeistern aus Zentralamerika hat der kolumbianische Ex-Präsident Álvaro Uribe am Montag Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit vorgeschlagen. Um in Gemeinden, die von Gewalt und organisierter Kriminalität betroffen sind,... weiter