Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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SS-Mann Barbie arbeitete für BND in Bolivien

Geheimdienstausweis Barbies in Bolivien
West-Geheimdienst warb den "Schlächter von Lyon" Anfang 1966 an. Einstellung als "rechtsstehend und antikommunistisch" gepriesen
Berlin. Der ehemalige Nazi-Kriegsverbrecher Klaus Barbie hat für den deutschen Auslandsgeheimdienst BND und die US-amerikanische CIA 1966 in Bolivien gearbeitet. Das geht aus umfangreichen deutschen und US-amerikanischen Geheimdienst-Akten hervor, die der Mainzer Historiker Peter... weiter

Brasiliens Arme müssen der WM weichen

Residenz des deutschen Konsuls in Rio
Staatsanwaltschaft fürchtet Massenumsiedlungen durch geplante Baumaßnahmen für die Fußball-WM im Jahr 2014
Brasília. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Brasilien befürchtet "massive Umsiedlungen" von ärmeren Bevölkerungsschichten wegen der geplanten Baumaßnahmen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde hervor. Die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat... weiter

Honduras: Protest rettet entführten Aktivisten

Juan Chinchilla
Kidnapper verschleppten Juan Chinchilla am Samstag. Demokratieaktivist wurde beschossen. Wachsende Repression seit dem Putsch 2009
Tegucigalpa. Nach Protesten in Honduras und im Ausland ist am Montag ein entführter Aktivist der Demokratiebewegung in Honduras von seinen bislang unbekannten Kidnappern wieder freigelassen worden. Menschenrechts- und Demokratiegruppen in dem mittelamerikanischen Land vermuten... weiter

OAS-Gerichtshof verurteilt Mexiko

Justizopfer: Rodolfo Montiel und Teodoro Cabrera
Schuldspruch wegen Folter und Inhaftierung von Umweltaktivisten. Fall bewegt das Land seit Jahren. Staat muss nun für Recht sorgen
Mexiko-Stadt. Für den mexikanischen Staat endet das Jahr 2010 mit einer Verurteilung durch den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) wegen der grundlosen Verurteilung zweier Aktivisten. Das mexikanische Menschrechtszentrum Centro Pro hatte am 20. Dezember auf... weiter

Ecuador: Hilfe für "Müll-Kinder"

Kinder arbeiten auf einer Müllkippe
Regierung geht gegen Arbeit Minderjähriger auf Müllhalden vor. Kooperation mit UNO-Kinderhilfswerk UNICEF. Größtes Problem bleibt die Armut
Quito. Ecuador hat im zu Ende gegangenen Jahr 2010 die Kinderarbeit auf den Mülldeponien des Landes praktisch beseitigt. Dennoch gibt es nach offiziellen Schätzungen nach wie vor rund 340.000 Kinder, die in der Landwirtschaft, als Haushaltsgehilfen, in Schlachthöfen oder im... weiter