Nachrichten

Fünf indigene Aktivisten in Mexiko nach mehr als drei Jahren frei

Ursprüngliches Verfahren wies schwere Mängel auf. Inhaftierung laut UN willkürlich. Menschenrechtsorganisationen feiern Freilassung
San Cristóbal de Las Casas. Nach mehr als drei Jahren Haft sind am 21. November 2025 die fünf indigenen Tzeltal-Menschenrechtsverteidiger aus San Juan Cancuc im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas freigelassen worden. Manuel Sántiz Cruz, Agustín Pérez Domínguez, Juan Velasco... weiter

Kolumbien: Anführer von Ex-Farc-Gruppe reagiert öffentlich auf Luftangriffe des Militärs

Spitzenfigur der FARC-Dissident:innen droht mit internen Anklage gegen "die Verantwortlichen". Gruppe kündigt Einmischung in den kommenden Wahlen an
Bogotá. Der Kommandant der Ex-Farc-Gruppe Estado Mayor Central (EMC), Néstor Gregorio Vera, auch bekannt als Iván Mordisco, hat in einem Video eine Stellungnahme zu den Bombenangriffen auf seine Organisation durch die Streitkräfte abgegeben. Die EMC ist mit rund 3.200 Mitgliedern... weiter

Gipfel der Völker in Brasilien übergibt Erklärung an COP30

Rekordbeteiligung in Belém. Regierungsvertreter Brasiliens und der COP30 beim Gipfel der Völker. Erklärung nennt den Kapitalismus als Hauptursache der Klimakrise
Belém. Der Gipfel der Völker, der vom 12. bis 16. November in Belém stattgefunden hat, hat sein Programm am vergangenen Sonntag mit einem politischen Meilenstein beendet. Offiziell wurde ein Schreiben, die Abschlusserklärung, während einer öffentlichen Anhörung an der... weiter

Provisorische Regierung in Haiti kündigt Wahlen für 2026 an

Erste Wahlen seit 2007. Internationaler Druck auf Übergangsregierung. Sicherheitslage bleibt wegen Bandengewalt angespannt
Port-au-Prince. Die provisorische Regierung Haitis hat für 2026 Wahlen angekündigt. Zuvor hatte der Provisorische Wahlrat (CEP) dem Übergangspräsidentenrat (CPT) einen detaillierten Wahlkalender und den Entwurf eines Wahldekrets vorgelegt. Mit den Wahlen soll die politische... weiter

Rechte gewinnen die Parlamentswahlen in Chile

Pressekonferenz mit Wahlergebnissen in Chile
Regierungskoalition verliert Sitze. Rechte und ultrarechte Parteien gewinnen hinzu. Im Senat herrscht Patt
Santiago. Die Präsidentschaftskandidatin der Mitte-links-Koalition Jeannette Jara hat in Chile mit drei Prozent Vorsprung vor dem ultrarechten José Antonio Kast von der Republikanischen Partei die Stichwahl am 14. Dezember erreicht (amerika21 berichtete), im Parlament wird sie... weiter

Argentinien trifft "neokoloniale" Finanz- und Wirtschaftsabkommen mit den USA

US-Finanzminister bestätigt erste Tranche. Rahmenabkommen soll die USA bevorzugen, Ökonomen und Opposition warnen vor Souveränitätsverlust und wirtschaftlichen Folgen
Buenos Aires/Washington. Die jüngsten Finanz- und Währungsvereinbarungen des rechten argentinischen Staatspräsidenten Javier Milei mit den USA werden kontrovers diskutiert. Während Wirtschaftsminister Luis Caputo keine Details zu dem Swap genannten Währungstausch in Höhe von 20... weiter

Keine Verfassungsänderung in Ecuador: Präsident Noboa verliert Volksabstimmung

Das Nein siegt in allen vier Fragen, auch zu ausländischen Militärbasen. Opposition feiert. Beobachter nennen hartes Vorgehen beim Generalstreik als Faktor
Quito. Das ecuadorianische Volk hat am Sonntag über Verfassungsänderungen sowie die Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung entschieden. Insgesamt vier Fragen hatte die Regierung von Präsident Daniel Noboa zur Abstimmung gestellt. Alle zur Abstimmung stehenden Änderungen... weiter

Linke und Ultrarechter erreichen in Chile die Stichwahl

Jara liegt mit 26,7 Prozent vor Kast. Rechte Bewerber sagen dem Republikaner Unterstützung für Runde zwei der Präsidentenwahl zu
Santiago. Bei den Präsidentschaftswahlen in Chile kommt es am 14. Dezember zur Stichwahl zwischen Jeannette Jara und José Antonio Kast. Nach Auszählung von mehr als 70 Prozent der Stimmen kam Jara, Mitglied der Kommunistischen Partei Chiles, die für ein breites Linksbündnis... weiter