Nachrichten

"Rückkehr Zelayas stärkt Widerstand"

"Rückkehr Zelayas stärkt Widerstand"
Gilda Rivera über die Herausforderungen für die Demokratiebewegung in Honduras
Gilda Rivera ist leitende Mitarbeiterin des honduranischen Frauenrechtszentrums CDM. Sie ist in der Bewegung "Feministinnen im Widerstand" aktiv. ND-Mitarbeiter Harald Neuber sprach mit ihr am Montagabend in Berlin - unmittelbar, nachdem die Nachricht von der Rückkehr Manuel Zelayas nach Honduras... weiter

Überraschende Rückkehr

Überraschende Rückkehr
Bericht der Landarbeiterorganisation Via Campesina über die letzten Ereignisse in Honduras
Abertausende von Bürgern, die sich im Widerstand befinden, haben gestern eine angenehme Nachricht erhalten: Präsident Zelaya befindet sich seit dem 21. September wieder in der Hauptstadt Tegucigalpa. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich seine Anhänger in einer der größten Einrichtungen des Landes. Als... weiter

Repression dauert an

Repression dauert an
Mitteilung der Landarbeiterorganisation Vía Campesina in Honduras
Tegucigalpa. Obwohl der De-facto-Präsident am gestrigen Montag über die landesweiten Sender verkündet hat, dass die Honduranerinnen und Honduraner, die sich vor der brasilianischen Botschaft aufhielten, nicht von dort vertrieben würden, hat das Regime erneut gewaltsamen... weiter

Illegale und willkürliche Maßnahmen

Illegale und willkürliche Maßnahmen
Kommunique der Menschenrechtsorganisation COFADEH über die aktuelle Lage in Honduras
Wir dokumentieren eine Erklärung der Menschenrechtsorganisation COFADEH von Montag. Die Lage in Honduras entwickelt sich rasch weiter. Am heutigen Nachmittag (MEZ) wurde bekannt, dass der Sitz der COFADEH von Polizeikräften mit Tränengasgranaten attackiert wurde. Tegucigalpa. Das... weiter

Putschisten bleiben stur

Putschisten bleiben stur
Nach Rückkehr von Manuel Zelaya nach Honduras: Demonstrationen und neue Ausgangssperre
Tegucigalpa. Auch einen Tag nach der Rückkehr von Präsident Manuel Zelaya nach Honduras ist die Lage unübersichtlich. Der 57-jährige Politiker war am Montagvormittag überraschend in der Hauptstadt Tegucigalpa aufgetaucht. Nachdem es zunächst hieß, Zelaya halte sich im Sitz der... weiter

Große Erwartungen nach Zelaya-Rückkehr

Große Erwartungen nach Zelaya-Rückkehr
Honduranische Aktivisten erreichte Botschaft während einer Veranstaltung in Berlin
Berlin. Die Mitteilung von der Rückkehr des honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya platzte mitten in die Veranstaltung. Rund 100 Personen hatten sich am Montagabend in Berlin im "Haus der Demokratie und Menschenrechte" versammelt, um von drei Gästen aus Honduras unmittelbar über... weiter

Zelaya zurück in Honduras

Zelaya zurück in Honduras
Präsident findet Zuflucht in brasilianischer Botschaft. Bevölkerung feiert in den Straßen
Tegucigalpa. Am heutigen Montagvormittag (Ortszeit) ist der gestürzte Präsident von Honduras Manuel "Mel" Zelaya in sein Land zurückgekehrt. Der Fernsehkanal 36 zeigte die ersten Live-Bilder des Präsidenten. Zelaya war bei einem Staatsstreich am 28. Juni gestürzt und von Militärs... weiter

Um des Friedens willen

Kommentar zum Abzug der US-Truppen aus Ecuador
Manta/Quito. Der Abzug der USA-Streitkräfte aus Ecuador ist ein Akt des Friedens in einer Region, die von zunehmenden Spannungen geplagt wird. Souverän hatte die Regierung von Präsident Rafael Correa das Ende der Militärpräsenz besiegelt: Mit der Reformverfassung von 2008 wurde... weiter

Kandidaten der Putschisten

Kandidaten der Putschisten
Anwärter auf die Präsidentschaft von Honduras trafen sich in Costa Rica. Zuvor geheime Absprachen mit Machthabern
Tegucigalpa/San José. Mehrere Kandidaten auf die Präsidentschaft von Honduras haben sich Ende vergangener Woche mit dem costaricanischen Staatschef Oscar Arias in San José getroffen, um einen Ausweg aus der politischen Krise zu suchen. Doch vier Kandidaten der Rechten lehnten es... weiter

Berichte gegen die De-facto-Zensur

Breites Bündnis deutscher Organisationen steht hinter Honduras-Veranstaltung am Montag in Berlin. Drei Gäste aus der Demokratiebewegung berichten
Berlin. In Berlin findet am morgigen Montag (21.09.2009) die größte Informationsveranstaltung in Deutschland zur Lage in Honduras nach dem Militärputsch vom 28. Juni statt. Die Konferenz, zu deren Trägern auch amerika21.de gehört, soll über die aktuelle Situation ebenso informieren... weiter

Bedrohung aus Kolumbien

Bedrohung aus Kolumbien
Erneut rechtsgerichtete Paramilitärs aus Nachbarland in Venezuela festgenommen. Milizen streben "soziale Säuberung" an
Caracas. Zum wiederholten Male sind in Venezuela Mitglieder rechtsgerichteter Milizen aus dem Nachbarland Kolumbien festgesetzt worden. Soldaten der venezolanischen Nationalgarde nahmen gegen Ende der Woche zwei Paramilitärs im Ort San Antonio fest, als sie Propagandaflugblätter... weiter

Manta gehört wieder Ecuador

Manta gehört wieder Ecuador
Letzter US-Soldat verlässt Militärstützpunkt. Neuer Verfassung des Landes verbietet Stationierung ausländischer Truppen
Quito/Manta. Mit dem Rückzug des letzten US-Soldaten am Donnerstag wurde die Militärbasis in der ecuadorianischen Küstenstadt Manta an die Regierung dieses südamerikanischen Landes zurückgegeben. Die Auflösung der US-Basis erfüllt die Bestimmungen der neuen Verfassung Ecuadors. Das... weiter

Politischer Sprengstoff aus Kolumbien

Militärabkommen zwischen Bogotá und Washington sorgt für anhaltende Spannungen in Südamerika.
Quito. Die zunehmende Militarisierung Kolumbiens durch die US-Armee sorgt für anhaltende Debatten in Südamerika. Am Dienstag waren die Außen- und Verteidigungsminister von zwölf Mitgliedsstaaten des regionalen Länderverbandes UNASUR in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito... weiter

96 Milliarden Dollar Schäden

96 Milliarden Dollar Schäden
Kubas Außenminister stellt jährlichen Bericht zu den Auswirkungen der US-Blockade vor
Havanna. Der kubanische Staat hat durch die umfassende Wirtschaftsblockade der USA in den vergangenen fünf Jahrzehnten 96 Milliarden US-Dollar verloren. Das erklärte der Außenminister der sozialistischen Regierung des karibischen Landes, Bruno Rodríguez Parrilla, am Mittwoch in... weiter

EU nimmt Abstand von Putschisten

EU nimmt Abstand von Putschisten
Erklärung der EU-Außenminister stellt Verletzungen der Menschenrechte in Honduras fest. Weitere Sanktionen möglich
Brüssel/Tegucigalpa. Nach einer lange unbestimmten Politik hat sich die Europäische Union nun offenbar dazu entschieden, mehr Druck auf das Putschregime in Honduras auszuüben. Das geht aus einer Erklärung hervor, die von den EU-Außenministern am Dienstag in Brüssel verabschiedet... weiter