Nachrichten

Mauricio Funes besucht Caracas

Mauricio Funes besucht Caracas
Präsident El Salvadors trifft sich noch vor seinem offiziellen Amtsantritt mit Hugo Chávez
Caracas. Am Dienstag traf mit Mauricio Funes der Präsident der jüngsten Linksregierung Lateinamerikas in Venezuela ein. Der ehemalige Fernsehjournalist wird sein Amt offiziell erst am 1. Juni antreten. Auf dem Programm standen Gespräche über das Erdölprogramm PetroCaribe und das... weiter

Bogotás Hardliner tritt in die zweite Reihe zurück

Verteidigungsminister Juan Manuel Santos gibt sein Amt auf und bereitet sich auf die Präsidentschaftskandidatur vor
Bogotá. Kolumbiens Verteidigungsminister Juan Manuel Santos hat am Montag angekündigt, er werde sein Amt am Samstag (23.5.2009) aufgeben. Mit diesem Schritt zieht sich der als rechter Hardliner geltende Politiker vorerst in die zweite Reihe zurück. Santos ist der zweite Mann hinter... weiter

US-Folterschule soll geschlossen werden

Eine Nicht-Regierungsorganisation informiert lateinamerikanische Staatschefs und sammelt Unterschriften
Fort Benning. Die Nicht-Regierungsorganisation "School of the Americas Watch" (SOAW) fordert die Schließung jener US-Einrichtung, die jetzt unter dem Namen "Western Hemisphere Institute for Security Cooperation" (WHINSEC) firmiert. Sie ist in Fort Benning im US-Bundesstaat Georgia... weiter

Chávez: "Die kapitalistische Welt muss überprüft werden"

Der venezolanische Präsident setzt auf Umweltschutz und auf eine vertiefte Zusammenarbeit mit Argentinien
Buenos Aires, Caracas. Bei seinem Staatsbesuch in Argentinien schlug Venezuelas Präsident Hugo Chávez vor, daß "die kapitalistische Welt überprüft werden muss, weil sie gesellschaftliche, politische und moralische Zerstörung hervorbringt". Das äußerte der Comandante der... weiter

Wem gehört das Land?

Der Kampf gegen Großgrundbesitz in Venezuela geht in die nächste Runde
Caracas. Die Agrarreform sorgt mal wieder für Streit in Venezuela. Oppositionspolitiker und Unternehmensverbände werten die jüngsten Aussagen von Hugo Chávez zum Thema Land als Angriff auf das Privateigentum. "Das Land gehört denen, die es bearbeiten", hatte der venezolanische... weiter

Wieder Botschafer Venezuelas in Bogotá

Normalisierung der Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten setzt sich fort
Bogotá. Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe hat dem neuen venezolanischen Botschafter Gustavo Márquez Marín am Donnerstag (Ortszeit) sein Beglaubigungsschreiben überreicht. Damit hat Caracas erstmals seit fast eineinhalb Jahren wieder einen Botschafter im Nachbarland. Im November... weiter

"Wir brauchen eine neue Finanzarchitektur"

Ministertreffen von EU und Rio-Gruppe in Prag. Kuba war erstmals vertreten. Differenzen bei Krisenmanagement
Prag. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wollen enger mit Lateinamerika zusammenarbeiten, um Lösungen gegen die Weltwirtschaftskrise zu entwickeln. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die von den Außenministern der EU und der Rio-Gruppe am Mittwoch in Prag... weiter

Globovisión fälscht weiter

Oppositioneller TV-Sender gibt Äußerung des Vizeministers für Kommunikation zur Todesstrafe falsch wieder
Caracas. Der oppositionelle Fernsehsender Globovisión sucht die offene Feldschlacht mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez. Nachdem der Comandante dem privaten Kanal mit juristischen Schritten gedroht hatte, falls dieser weiter falsche Behauptungen in die Welt setzen würde... weiter

Kritik an deutscher Hilfe für Kolumbien

Kritik an deutscher Hilfe für Kolumbien
Bundestagsdebatte offenbart Meinungsunterschiede zwischen Regierungsparteien. CDU und FDP attackieren Venezuela
Berlin. Die Haltung der deutschen Konservativen und Liberalen gegenüber den Andenstaaten und Venezuela trifft auf zunehmende Kritik. Zu Kontroversen führte eine Parlamentsdebatte zur bilateralen Beziehung Ende vergangener Woche. Dabei hatten die Redner von CDU und FDP die... weiter

Fließt Blut für Öl in Peru?

Kommentar von Harald Neuber zur Verhängung des Ausnahmezustandes im Nordosten Perus
Perus neoliberale Regierung will die Förderung von Erdgas und -öl um jeden Preis aufrechterhalten. Dafür nimmt Präsident Alan Garcia Perez in Kauf, dass Blut fließt. Am Sonnabend verhängte die Staatsführung den Ausnahmezustand im Nordosten des Andenstaates. Lima reagierte damit auf Proteste... weiter

Streit um Fernsehsender eskaliert

Präsident Chávez droht mit Maßnahmen bei weiteren Manipulationen. TV-Direktor hofft auf ausländische Unterstützung
Caracas. Der Konflikt zwischen dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und dem oppositionellen Fernsehsender Globovisión eskaliert weiter. Am Sonntag drohte der Comandante der Bolivarianschen Revolution der Anstalt mit Maßnahmen, wenn diese erneut Falschmeldungen verbreiten... weiter

Zwei Milliarden Dollar für Stahlwerk

Großkonzern Ternium einigt sich mit Venezuela auf Entschädigung für Verstaatlichung von SIDOR
Caracas. Venezuela wird dem Stahlkonzern Ternium knapp zwei Milliarden US-Dollar für dessen bisherigen 60-prozentigen Anteil an dem im letzten Jahr verstaatlichten Stahlwerk SIDOR bezahlen. Dies gab der argentinisch-dominierte Konzern Ende vergangener Woche bekannt. Die... weiter

Anschläge in Caracas vereitelt

Venezolanische Sicherheitskräfte nehmen französischen Scharfschützen und dominikanische Waffenhändler fest
Caracas. Am vergangenen Freitag (8.5.2009) hob die Policía Metropolitana (PM) in Caracas ein umfangreiches Arsenal mit Kriegswaffen aus und nahm drei Staatsangehörige der Dominikanischen Republik fest. Die Polizeiaktion erfolgte in einem Penthouse der Wohnanlage Altamar im Bezirk... weiter

Banco del Sur kann Arbeit aufnehmen

Beteiligte Länder einigen sich auf Kapitalausstattung und Stimmenverteilung
Buenos Aires. Am Wochenende trafen sich in der argentinischen Hauptstadt die Finanzminister der sieben Staaten, die gemeinsam die Bank des Südens gründen. Vertreter aus Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay, Ecuador, Venezuela und Bolivien schlossen die Planungen für die... weiter

Peru: Insel für Justizflüchtlinge

Peru: Insel für Justizflüchtlinge
Andenland gibt flüchtigen Politikern aus Bolivien Asyl
La Paz. Peru nimmt weitere Justizflüchtlinge aus einem Land mit linker Regierung auf. Wie der peruanische Außenminister heute bekannt gab, hat die Regierung in Lima einem ehemaligen Minister aus Bolivien Asyl gewährt und prüft die Aufnahme von zwei weiteren Ex-Ministern. Unbekannt... weiter