Nachrichten (Südamerika)

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Mileis Partei gewinnt Zwischenwahlen in Argentinien

Hälfte des Abgeordnetenhauses und ein Drittel des Senats neu bestimmt. LLA holt Provinz Buenos Aires knapp. Kritik am Einfluss von Trump auf Kampagne
Buenos Aires. Bei den Zwischenwahlen in Argentinien hat die Partei von Staatspräsident Javier Milei, La Libertad Avanza (LLA), mit 41 Prozent der Stimmen gewonnen. Bei den Wahlen am Sonntag wurde die Hälfte der Mitglieder des Abgeordnetenhauses und ein Drittel der Senatoren neu... weiter

Eskalation zwischen Kolumbien und den USA im Schatten der Angriffe auf Venezuela

US-Militär tötet kolumbianischen Fischer in der Karibik. Spannungen nehmen zu, Petro fordert Aufklärung
Karibik. Angesichts der Tötung eines kolumbianischen Fischers in der Karibik durch das US-Militär verschärfen sich die diplomatischen Spannungen zwischen beiden Ländern. Der Vorfall ereignete sich, als ein Boot unter kolumbianischer Flagge vergangene Woche bombardiert wurde und den... weiter

USA kündigen Militäreinsätze in Lateinamerika auch am Boden an

Ausweitung der Angriffe gegen vermeintliche Drogenboote auf den Pazifik. Trump: "Wir töten sie einfach". Gerüchte um Stationierung von B-1-Bombern vor Venezuela. Land zeigt sich verteidigungsbereit
Washington. US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag eine Ausweitung der Militäraktionen gegen angebliche Drogenschmuggler in Lateinamerika angekündigt: Neben Luft- und Seeoperationen sollen nun auch Angriffe auf dem Land vorbereitet werden. Auf einer Pressekonferenz im... weiter

Kolumbien erreicht historischen Meilenstein bei gerechter Landverteilung

Die Landbehörde ANT formalisiert und vergibt Agrarland. Bekanntgabe am Internationalen Tag der Landfrauen. Maßnahme ist Teil des Entwicklungsplans der Regierung
Bogotá. Die Regierung des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro hat einen bedeutenden Fortschritt in der Agrargerechtigkeit erzielt: Mehr als 112.000 Hektar Land sind formal und rechtlich an bäuerliche Frauen im ganzen Land übertragen worden. Die Maßnahme, die von der Agencia... weiter

Illegale Rinderzucht in Brasilien zerstört Regenwald

Menschenrechtsorganisation dokumentiert Fälle in Terra Nossa und Cachoeira Seca. Über Zwischenbetriebe gehen Tiere an JBS-Schlachthöfe. Produkte könnten bereits in die EU gelangt sein
São Paulo. Im brasilianischen Bundesstaat Para, Austragungsort der diesjährigen UN-Klimakonferenz COP30 im Amazonasgebiet, zerstören illegale Rinderfarmen weiterhin großflächig den Regenwald und bedrohen die Existenz von Kleinbauern und indigenen Gemeinschaften. Das geht aus... weiter

Peru: Angriffe auf Pressefreiheit gefährden Demokratie

Seit Amtseinführung des neuen Präsidenten Jeri Oré viele Demonstrationen im ganzen Land. Journalist:innen größte Zahl unter den Verletzten durch Polizeigewalt
Lima. Die Nationale Journalist:innenvereinigung Perus (ANP) hat gemeldet, dass die Polizei bei den Protesten gegen die Amtseinführung von Übergangspräsident José Jeri Oré am 15. Oktober 25 Journalist:innen angegriffen und verletzt hat, 14 davon durch Gummigeschosse. Seit dem 13... weiter

Christdemokrat Paz Pereira gewinnt Stichwahl in Bolivien

Gegenkandidat Quiroga hatte vor Kurzem noch Umfragen angeführt. MAS-Präsidentschaften damit erstmal Geschichte
La Paz. Rodrigo Paz Pereira von der Christlich-Demokratischen Partei (Partido Demócrata Cristiano, PDC) ist der neue Präsident von Bolivien. Nach der Bekanntgabe der vorläufigen Wahlergebnisse stimmten 54,5 Prozent für den Mitte-Rechts-Kandidaten mit seinem Vizepräsidenten Edmand... weiter

Drittes Todesopfer bei Protesten in Ecuador

Indigenenverband Conaie setzt weiter auf Protest gegen die Regierung. Menschenrechtsorganisationen zeigen sich besorgt über das Vorgehen der Sicherheitskräfte
Quito. In Ecuador nehmen die landesweiten Proteste gegen die Regierung von Präsident Daniel Noboa weiter an Fahrt auf. Die vornehmlich durch den indigenen Dachverband Conaie organisierten Demonstrationen und Blockaden dauern mittlerweile bereits fast einen Monat an (amerika21... weiter

Anschlag auf LGBTIQ-Aktivisten in Bogotá: Medien zeigen auf Regierung von Venezuela

Beide Männer erlitten Verletzungen. Die Polizei spricht von einer gezielten Tat, das Motiv ist unklar. Oppositionsführerin Machado macht Caracas verantwortlich
Bogotá/Caracas. Die venezolanischen LGTBIQ-Aktivisten Luis Alejandro Peche und Yendri Omar Velásquez sind am Montagnachmittag im Exil in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá Opfer eines bewaffneten Angriffs geworden. Unbekannte schossen aus einem Auto heraus mindestens 19-mal auf... weiter