Nachrichten (Südamerika)

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Bolivien vollzieht politische Kehrtwende

Am Samstag wird der neue Präsident Paz Pereira vereidigt. Beziehungen zu den USA wieder aufgenommen. ALBA schließt Bolivien aus
La Paz/Washington. Der neu gewählte Präsident, Rodrigo Paz Pereira, hat die vergangenen Wochen genutzt, um Impulse für eine Neuausrichtung der bolivianischen Politik zu setzen. "Die Zeit, vom Staat zu leben, ist vorbei. Dieses Modell wurde von der Einheitspartei (MAS) gefördert und... weiter

Kicillof in Argentinien strebt Führung im Peronismus an

Nach der Wahlniederlage wächst der Druck in der Partei. Kicillof versammelt über 40 Bürgermeister:innen der Provinz Buenos Aires
Buenos Aires. Nach der Wahlniederlage bei den Parlamentswahlen sind in der peronistischen Partei Konflikte ausgebrochen. Der Gouverneur der Provinz Buenos Aires (PBA), Axel Kicillof, versucht seine Gefolgschaft zu festigen und Führungskraft zu zeigen. In PBA war der Peronismus... weiter

Proteste in Brasilien nach Polizeieinsatz mit über 120 Toten in Rio de Janeiro

Tödlichster Einsatz in der Geschichte der Stadt. Starke Kritik am Vorgehen der Polizei und des Gouverneurs. Breite Debatten über öffentliche Sicherheit
Rio de Janeiro. Nach dem Polizeieinsatz mit zahlreichen Todesopfern am vergangenen Dienstag rufen soziale Gruppen zu Protesten und einer lückenlosen Aufklärung der Vorfälle auf. Während Menschenrechtsaktivist:innen von einem Massaker sprechen, erklärt der Gouverneur der Stadt,... weiter

Behörden in Kolumbien decken Verwicklung von Marine in Drogenschmuggel auf

Verkauf von Daten an Farc-Dissidenz enthüllt. Festnahmen am Pazifik. Verdeckte Ermittlungen erfolgreich
Tumaco. Sechs Personen, darunter drei Unteroffizier:innen der kolumbianischen Marine, sind in Tumaco im Südwesten des Landes festgenommen worden. Laut den Behörden sollen sie geheime Einsatzinformationen an Farc-Dissident:innen verkauft und einer Drogenorganisation beim Schmuggel... weiter

Kritik an US-Entscheidung: Kolumbiens Präsident auf "Clintons Sanktionsliste"

Michele Manatt, einst im Team von Bill Clinton, rügt das Vorgehen. Ofac begründet den Schritt mit Drogenvorwürfen. Petro will in den Vereinigten Staaten klagen
Bogotá. Am 25. Oktober hat die US-amerikanische Politikerin Michele Manatt in einem Interview mit dem kolumbianischen Sender Noticias Caracol erklärt, dass die jüngste Aufnahme des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro, seiner Ehefrau Verónica Alcocer, seines Sohnes Nicolás... weiter

Lachszucht in Chile: Milliardenumsätze, aber 83 Tote in zehn Jahren

Verletzter Taucher von Lachsfarm gerettet
Viele Taucher sind nur für geringe Tiefen ausgebildet. 40 Prozent der Beschäftigten sind bei Subfirmen angestellt
Santiago. Der letzte Unfall in der Lachsindustrie hat sich im September ereignet. Eine Schiffsschraube durchtrennte den Sauerstoffschlauch eines Tauchers, der daraufhin überstürzt auftauchte, um sich zu retten. Dies löste einen Dekompressionsunfall, auch Taucherkrankheit genannt,... weiter

Brasiliens Staatsanwaltschaft fordert Stopp von CO2 Projekt

Bundesstaatsanwaltschaft klagt gegen REDD+-Projekt im Bundesstaat Amazonas wegen fehlender Konsultation indigener Gemeinden. Umweltbehörde Sema weist die Vorwürfe zurück
Manaus. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) hat die sofortige Aussetzung eines Projekts zur "Verringerung von Emissionen durch vermiedene Entwaldung und Waldschädigung" (REDD+-Waldschutzprojekt) in Schutzgebieten indigener und traditioneller Bevölkerungsgruppen im... weiter

Mileis Partei gewinnt Zwischenwahlen in Argentinien

Hälfte des Abgeordnetenhauses und ein Drittel des Senats neu bestimmt. LLA holt Provinz Buenos Aires knapp. Kritik am Einfluss von Trump auf Kampagne
Buenos Aires. Bei den Zwischenwahlen in Argentinien hat die Partei von Staatspräsident Javier Milei, La Libertad Avanza (LLA), mit 41 Prozent der Stimmen gewonnen. Bei den Wahlen am Sonntag wurde die Hälfte der Mitglieder des Abgeordnetenhauses und ein Drittel der Senatoren neu... weiter

Eskalation zwischen Kolumbien und den USA im Schatten der Angriffe auf Venezuela

US-Militär tötet kolumbianischen Fischer in der Karibik. Spannungen nehmen zu, Petro fordert Aufklärung
Karibik. Angesichts der Tötung eines kolumbianischen Fischers in der Karibik durch das US-Militär verschärfen sich die diplomatischen Spannungen zwischen beiden Ländern. Der Vorfall ereignete sich, als ein Boot unter kolumbianischer Flagge vergangene Woche bombardiert wurde und den... weiter