Mexiko-Stadt. Geschützt von Zäunen und von Spezialeinheiten der Polizei begannen Bautrupps am 1. Januar mit der Einebnung von mindestens 52 Gründstücken im Viertel "La Malinche" von Mexiko-Stadt. Der Abriss im Süden der mexikanischen Hauptstadt dient dem Bau einer... weiter
Nachrichten (Menschenrechte)
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500 Prozent mehr Sklavenarbeiter in Brasilien befreit
Brasilia. In Brasilien ist die Zahl der aufgedeckten Fälle von Sklavenarbeit in den letzten sieben Jahren um 500 Prozent gestiegen. Dies geht aus Ende Dezember veröffentlichten Statistiken des brasilianischen Arbeitsministeriums hervor. Demnach wurden von den Behörden zwischen 1995... weiter
Honduras: Morde an Journalisten werden nicht untersucht
Tegucigalpa. Der stellvertretende honduranische Sicherheitsminister Armando Calidonio hat am Mittwoch im Interview mit einem regierungsnahen Fernsehsender die Verantwortung für die Morde an zehn Journalisten im vergangenen Jahr 2010 zurückgewiesen. "Ich bürge persönlich dafür, dass... weiter
Kubas Vizepräsident Machado Ventura versichert Venezuela Hilfe
Caracas. Kubas Vizepräsident José Ramón Machado Ventura hat der venezolanischen Regierung weitere Unterstützung bei der Betreuung der Opfer der schweren Regenfälle und Überflutungen in den vergangenen Wochen zugesichert. Bei dem Besuch in der venezolanischen Hauptstadt Caracas war... weiter
Kindersterblichkeit in Kuba auf Rekordtief
Havanna. Kuba hat nach Angaben seiner Gesundheitsbehörden im vergangenen Jahr 2010 einen neuen Rekord in der Kinderheilkunde aufgestellt. Die Kindersterblichkeit sank demnach auf eine statistische Quote von 4,5 Säuglingen auf 1000 Geburten. Das berichtete die staatliche... weiter
OAS-Gerichtshof verurteilt Mexiko
Schuldspruch wegen Folter und Inhaftierung von Umweltaktivisten. Fall bewegt das Land seit Jahren. Staat muss nun für Recht sorgen
Mexiko-Stadt. Für den mexikanischen Staat endet das Jahr 2010 mit einer Verurteilung durch den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) wegen der grundlosen Verurteilung zweier Aktivisten. Das mexikanische Menschrechtszentrum Centro Pro hatte am 20. Dezember auf... weiter
Ecuador: Hilfe für "Müll-Kinder"
Regierung geht gegen Arbeit Minderjähriger auf Müllhalden vor. Kooperation mit UNO-Kinderhilfswerk UNICEF. Größtes Problem bleibt die Armut
Quito. Ecuador hat im zu Ende gegangenen Jahr 2010 die Kinderarbeit auf den Mülldeponien des Landes praktisch beseitigt. Dennoch gibt es nach offiziellen Schätzungen nach wie vor rund 340.000 Kinder, die in der Landwirtschaft, als Haushaltsgehilfen, in Schlachthöfen oder im... weiter
USA nehmen Deportationen nach Haiti wieder auf
Washington/ Port-au-Prince. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hatte die US-Einwanderungsbehörde bekannt gegeben, die Deportationen haitianischer Flüchtlinge in ihr Heimatland wieder aufzunehmen. Den Vertriebenen war nach dem Erdbeben am 12. Januar dieses Jahres zunächst ein... weiter
Venezuelas Ex-Präsident Andrés Pérez wird in Venezuela bestattet
Miami/Caracas. Die Familie des am Wochenende verstorbenen venezolanischen Ex-Präsidenten Carlos Andrés Pérez will den Leichnam nun doch in dem südamerikanischen Land bestatten lassen. Das berichtet der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur. Zunächst hatten oppositionelle... weiter
Journalistenmorde in Mexiko erreichen Höchststand
Genf. Die in Genf ansässige Nichtregierungsorganisation Press Emblem Campaign (PEC) hat am Montag bekannt gegeben, dass in diesem Jahr weltweit 105 Journalisten getötet wurden, darunter jeweils 14 in Mexiko und Pakistan. Statistisch betrachtet wurde in den letzten fünf Jahren... weiter
Mafiamilizen in Rio verhaftet
Brasilia. Die Polizei von Rio de Janeiro hat Mitte vergangener Woche 18 Personen verhaftet, denen die Zugehörigkeit zu Milizen vorgeworfen wird. Unter den Verhafteten befinden sich zwei Stadtabgeordnete sowie eine Reihe von Polizisten und Ex-Polizisten. An der laut Auskunft der... weiter
Gewalt hemmt Tourismus in Mexiko
Mexiko. Die eskalierende Gewalt und bewaffnete Auseinandersetzungen haben nach Angaben von Tourismusorganisationen in Mexiko massive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr dieses Landes. Nach Aussagen von Armando de la Cruz, Präsident der Hotelvereinigung AMHM, kam es zu... weiter
Paramilitärs töteten für US-Firma Drummond
Bergbaukonzern beauftragte in Kolumbien Milizionäre zur Sicherung einer Eisenbahnlinie. Ex-Präsident Uribe missachtet Vorladung zum Prozess
Bogotá/Washington. Ein ehemaliges Mitglied rechtsgerichteter Paramilitärs in Kolumbien hat bezeugt, dass Todesschwadrone in der Vergangenheit im Auftrag des US-amerikanischen Bergbaukonzerns Drummond Kleinbauern getötet haben. Zum Ziel wurden Eigentümer kleiner Landparzellen, die... weiter
Landrechte für Quilombos in Brasilien gestärkt
Brasilia. Die Staatsanwaltschaft des brasilianischen Bundesstaats Maranhão hat die Agrarreformbehörde Incra aufgefordert, Ländereien unangetastet zu lassen, die der Quilombo-Volksgruppe zugesprochenen wurden. Konkret geht es um Liegenschaften rund um das brasilianische... weiter
Lebenslänglich für Argentiniens Ex-Diktator Videla
Buenos Aires. Einzigartiges Urteil in Argentinien: Rund dreißig Jahre nach dem Ende des Militärregimes in dem südamerikanischen Land ist der ehemalige Diktator Jorge Videla zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richterin María Elba Martínez begründete das Urteil mit der... weiter



