Nachrichten

Kolumbien: Abgeordnete scheitert mit Suspendierung Petros

Abgeordnete wirft Petro Einmischung in Wahlkampf vor. Disziplinarbehörde beschuldigt sie des Dienstvergehens. Petro führt Geschäfte weiter
Bogotá. Die oberste Disziplinarbehörde Kolumbiens hat die Abgeordnete Gloria Arizabaleta von ihrem Amt suspendiert und ein Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet. Zuvor ordnete Arizabaleta im Rahmen einer Untersuchung wegen mutmaßlicher unzulässiger politischer Einflussnahme... weiter

Neue Proteste der Lehrergewerkschaft in Mexiko-Stadt

Verhandlungen mit der Regierung sind gescheitert. Sheinbaum fordert Fortsetzung des Dialogs. Proteste verschmelzen mit anderen sozialen Kämpfen
Mexiko-Stadt. Die Gewerkschaft der Lehrkräfte CNTE hat ihre Mitglieder aufgerufen, zum Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft der Männer vor das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt zu ziehen. Damit möchte die CNTE "unseren Kampf und unsere zentrale Forderung sichtbar machen", so... weiter

Im Schatten der FIFA-WM: Angehörige von Verschwundenen demonstrieren in Mexiko

Kollektive wehren sich gegen das Vergessen. Kundgebungen gegen Vertreibung, Wassermangel und steigende Militärpräsenz. Ein Bericht aus Mexiko-Stadt
Mexiko-Stadt. Am Abend vor dem Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft der Männer haben Hunderte Menschen in Mexiko-Stadt gegen das gewaltsame Verschwinden im Land protestiert. Die Demonstrierenden gehören zu Kollektiven der "Madres buscadoras" (Suchende Mütter). Zahlreiche... weiter

Mexiko präsentiert erstes eigenes Elektrofahrzeug

Markteinführung im Sommer 2027. Fahrzeug ist für Stadtverkehr konzipiert. Regierung arbeitet an Aufbau einer Ladeinfrastruktur
Zumpango. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat am Sonntag auf einem Luftwaffenstützpunkt im Bundesstaat Mexiko Olinia 1 vorgestellt, das erste in Mexiko entwickelte und produzierte Elektrofahrzeug. Olinia 1 ist Teil des Programms "Plan México" und soll laut Angaben... weiter

Knappes Rennen bei Wahlergebnissen in Peru: Linker Sánchez liegt vorn

Die letzten Stimmen aus ländlichen Regionen und von Peruanern im Ausland sind entscheidend. Im Parlament und im Senat hat keiner der Kandidaten eine Mehrheit
Lima. In Peru könnte sich ein linker Wahlsieg abzeichnen. Nach Auszählung von über 97 Prozent der Stimmen hat Roberto Sánchez von der Partei Juntos por el Perú (Zusammen für Peru) seine ultrarechte Gegenkandidatin Keiko Fujimori von der Partei Fuerza Popular (Volkskraft) überholt.... weiter

Widerstand in Bolivien hält trotz Gewalt und Repressionen an

Regierung schafft rechtliche Grundlage für einen Militäreinsatz. Angriffe auf Straßensperren verschärfen die Auseinandersetzungen
La Paz. Die Demonstrierenden in Bolivien setzen ihre landesweiten Proteste und Straßenblockaden für höhere Löhne, ein Ende der Treibstoffknappheit und gegen die staatlichen Sparmaßnahmen weiter fort. Der Konflikt mit der Regierung von Präsident Rodrigo Paz eskaliert dabei immer... weiter

Schüler und Studenten demonstrieren in Chile gegen Kürzungen

Tausende ziehen landesweit auf die Straße. Protest gegen Sparpolitik in der Bildung von der Polizei gewaltsam beendet. Medien sehen wachsendes Protestpotenzial
Santiago de Chile. Tausende Schüler, Studierende und Lehrkräfte haben am Mittwoch in fast allen Regionen Chiles gegen die Sparpolitik im Bildungsbereich demonstriert. Im Fokus der Demonstranten steht auch ein Gesetzentwurf, der ihrer Auffassung nach die Kriminalisierung sozialer... weiter

Sorge um inhaftierten Ex-Vizepräsidenten von Ecuador wächst weiter

Jorge Glas soll stundenlang bewusstlos gewesen sein. Behörden bestreiten kritischen Zustand. Unterstützer prangern Haftbedingungen an
Quito. Der Gesundheitszustand des inhaftierten ehemaligen Vizepräsidenten Ecuadors Jorge Glas soll sich erneut verschlechtert haben. Das berichten seine Anwälte und Unterstützer. Laut der Organisation SOScárcelesEC hat Glas mehrere Stunden lang bewusstlos in seiner Zelle gelegen.... weiter

Fujimori liegt in Peru nach Teilauszählung vorn

Nach Auszählung von über 66 Prozent hat Ultrarechte rund fünf Prozentpunkte Vorsprung. Der linke Gegenkandidat könnte noch von ländlichen Stimmen profitieren
Lima. Nach Auszählung von 66,8 Prozent der Stimmen kommt die Kandidatin Keiko Sofia Fujimori Higuchi der Partei Fuerza Popular (Volkskraft) auf 52,7 Prozent der Stimmen. Der linke Kandidat Roberto Helbert Sánchez Palomino von der Partei Juntos por el Perú (Zusammen für Peru) kommt... weiter

Venezuelas amtierende Präsidentin trifft Spitzenpolitiker in Indien

Zusammenkunft mit Premier Modi und dem Ölminister. Fokus auf Ölimporte und Investitionen. US-Außenminister Rubio machte die Reise zuerst öffentlich. Indiens Opposition warnt vor US-Einfluss
Neu-Delhi/Caracas. Die amtierende Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, hat am Sonntag ihre fünftägige Arbeitsreise nach Indien beendet. Rodríguez, die sich in ihrer derzeitigen Funktion zum ersten Mal in Indien aufhielt, traf in Neu-Delhi mit dem indischen Premierminister... weiter

Costa Rica: Sonderstatus für Migranten und Aufnahme von Abgeschobenen aus den USA

Sonderkategorie auf Zeit für Antragsteller aus Nicaragua, Venezuela, Kuba und Kolumbien. Abkommen mit Washington regelt Abschiebeflüge sowie Optionen wie Asyl, befristeten Aufenthalt oder freiwillige Rückkehr
San José. Die costaricanischen Behörden setzen Maßnahmen zur Erteilung von Arbeitserlaubnissen und formellen Aufenthaltstiteln für Migranten aus Nicaragua, Venezuela, Kuba und Kolumbien um. Die Generaldirektion für Migration und Ausländerfragen (DGME) des Landes teilte mit, dass... weiter

Umfragen in Peru sehen Patt zwischen Fujimori und Sánchez

Ipsos misst 43,8 zu 43,2 Prozent, innerhalb der Fehlermarge. Linker Kandidat galt im TV-Duell als Sieger und stellt Regierungsprogramm vor. Lange Auszählung erwartet
Lima. Am Sonntag sind die Wähler in Peru zur Stimmabgabe in der Stichwahl zur Präsidentschaft aufgerufen. Die ultrarechte Kandidatin Keiko Fujimori, Tochter des ehemaligen Diktators Alberto Fujimori, tritt gegen den Linken Roberto Sánchez an, der als politischer Nachfolger des... weiter

Indigene protestieren in Mexiko vor der deutschen Botschaft gegen Chemiewerk

In Sinaloa entsteht ein Ammoniakwerk. Eigentümer ist das schweizerisch-deutsche Unternehmen Proman. Gegner nicht angehört
Mexiko-Stadt. Umwelt- und Landrechtsaktivisten haben vor der deutschen Botschaft in Mexiko gegen den Bau einer Ammoniakfabrik demonstriert. Das deutsche Unternehmen Proman mit Hauptsitz in der Schweiz baut das Chemiewerk mit seiner Tochterfirma Gas y Petroquímica de Occidente (GPO... weiter